Naturschutz- und Bildungszentrum Kommt der Aussichtsturm am Alfsee?

Von Sigrid Schüler-Juckenack

Auch das Außengelände der Segelschule am Alfsee soll in das Naturschutz- und Bildungszentrum einbezogen werden. Der Bauausschuss der Samtgemeinde sah sich an Ort und Stelle um. Foto: Sigrid SchülerAuch das Außengelände der Segelschule am Alfsee soll in das Naturschutz- und Bildungszentrum einbezogen werden. Der Bauausschuss der Samtgemeinde sah sich an Ort und Stelle um. Foto: Sigrid Schüler
Sigrid Schüler

Rieste. Am Alfsee entsteht gerade ein Naturschutz- und Bildungszentrum. Von ihm könnten Impulse für Forschung, Naturschutz und Bildung, hofft Samtgemeindebürgemeister Horst Baier.

Im Rahmen ihrer jüngsten Sitzung schauten sich die Mitglieder  Ausschusses für Planen, Bauen und Straßen der Samtgemeinde Bersenbrück in der ehemaligen Segelschule um, die seit einigen Monaten zum Naturschutz- und Bildungszentrum  umgebaut wird. Sie liegt  auf dem Plateau beim ehemaligen Bootshafen auf der Riester Seite des Alfsees.  Die Bootshalle wird zu einer großen Ausstellungshalle ausgebaut. Sie soll der zentrale Ort für Besucher des Zentrums sein. Es ist geplant, auf den rund 400 Quadratmeter Ausstellungsfläche eine Ausstellung zu präsentieren, in der die Besucher Natur interaktiv erfahren können. Sie soll zugleich den See und seine Umgebung vorstellen und den Altkreis Bersenbrück mit seinen Sehenswürdigkeiten.

Aber nicht nur von Besuchern, die an der Geschichte und der Natur rund um den Alfsee interessiert sind, soll das Gebäude genutzt werden. Es soll auch ein Zentrum für Naturschützer, Biologen und Ornithologen werden, die hier an ihren Projekten arbeiten können.  Horst Baier hofft, dass durch gute Kooperationen der beteiligten Gruppen auch neue Projekte und Anstöße für Forschung, Naturschutz und Bildung entstehen. Zudem sollen im ersten Stockwerk Seminar- und Tagesräume, die von Firmen angemietet werden können, entstehen.

Grünes Klassenzimmer

Der Parkplatz für das Naturschutz- und Bildungszentrum soll weiterhin unterhalb am Fuße des Plateaus liegen. Aber für Besucher, denen die Steigung Schwierigkeiten macht, sind Parkflächen nahe beim Gebäude geplant. Ebenso sollen Versorgungsfahrzeuge nahe am Gebäude parken können. Für den Aussichtsturm, dessen Standort in Richtung See liegen soll, sind Fördermittel beantragt. Im Frühjahr hofft die Verwaltung auf einen Bescheid. Wenn der positiv ausfällt, soll auch der Turm gebaut werden. 

Im Außenbereich soll geprüft werden, ob Hecken zum Windschutz gepflanzt werden sollen. So könne auch für Schüler eine Art grünes Klassenzimmer entstehen, hieß es. Die baulichen Arbeiten am Hauptgebäude sollen Mitte des Jahres und die Ausstellung soll im Herbst fertiggestellt sein, damit zum Herbst oder Winter geöffnet werden kann. Bauamtsleiter Reinhold Heidemann erklärte, dass die Maßnahme bislang noch im Kostenrahmen liege.


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