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Überraschung zum Valentinstag Fairtrade-Rosen für Besucher im Ankumer Rathaus

Von pm und PM

Am Valentinstag brachten Schüler der August-Benninghaus-Schule ins Ankumer Rathaus, die die Rathauscrew dort an Besucher verteilte. Damit machte sie auf die Fairtrade-Town-Bewerbung der Gemeinde aufmerksam. Foto:GemeindeAm Valentinstag brachten Schüler der August-Benninghaus-Schule ins Ankumer Rathaus, die die Rathauscrew dort an Besucher verteilte. Damit machte sie auf die Fairtrade-Town-Bewerbung der Gemeinde aufmerksam. Foto:Gemeinde

Ankum. Eine Überraschung erlebte, wer am Valentinstag ins Ankumer Rathaus kam: Ankum will eine Fairtrade-Town werden und signalisiert das durch die Blume. Rosen aus fairem Handel erhielten Besucher geschenkt, die etwas im Rathaus zu erledigen hatten.

Die Rosen-Bescherung sorgte für überraschte Gesichter bei den Besuchern, teilt die Gemeinde mit. An der Rosenaktion am Valentinstag unter dem Motto „Flower Power. Sag's mit Fairtrade“ beteiligten sich die Gemeindeverwaltung, die August-Benninghaus-Schule und als Bindeglied die Steuerungsgruppe, die Ankums Bewerbung als Fairtrade-Town vorbereitet. 

 Achtklässlerinnen des Wahlpflichtkurses Religion die August-Benninghaus-Schule sind mit  ihrer Lehrerin Dagmar Wengh ins Rathaus gekommen, um Rosen zu liefern. An der Ankumer Oberschule ist es schon seit Jahren gute Tradition, dass Schüler und Lehrer am Valentinstag Fairtrade-Rosen kaufen und verschenken. Der Erlös fließt für Hilfsprojekte des Schwesternordens „Helpers of Mary“ in Afrika. An diese Aktion schloss sich die Gemeinde an und legte auf die von ihr bestellten Rosen eine Euro pro Rose als Spende drauf. Eine Win-win-Situation: Die August-Benninghaus-Schule freut sich über den Beitrag zur Spendenkasse und die Gemeinde wirbt mit den Rosen dafür, Produkte aus fairem Handel zu kaufen und unterstützt damit das Ziel, Fairtrade-Town zu werden.

586 Fairtrade-Towns gibt es bereits in Deutschland. Damit sich Ankum bewerben kann, müssen Einzelhandel, Gastronomie  Bürger mitmachen. Bürgermeister Detert Brummer-Bange verriet schon mal, dass die Gemeinde nicht mehr weit davon entfernt ist, eine Bewerbung einreichen zu können. Er unterstrich, dass es der Gemeinde ein besonderes Anliegen ist, beides miteinander zu verknüpfen: Engagement für fairen Handel und  Einkauf in lokalen Geschäften.

Brummer-Bange dankte der Schule. 410 Rosenbestellungen gab es allein in der Oberschule und damit einen neuen Rekord. Dagmar Wengh ist optimistisch, dass die August-Benninghaus-Schule auch am Endes dieses Schuljahres wieder mehrere tausend Euro als Spendenerlös für Hilfsprojekte der „Helpers of Mary“ übergeben kann.


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