Start in den Beruf HpH Bersenbrück verabschiedet 31 junge Menschen ins Arbeitsleben

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31 junge Menschen mit Beeinträchtigungen entließ die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück  in ihr Berufsleben. Foto: HpH31 junge Menschen mit Beeinträchtigungen entließ die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück in ihr Berufsleben. Foto: HpH

Bersenbrück. 31 junge Menschen mit Beeinträchtigungen aus der Beruflichen Orientierung und Bildung (BOB) der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück wurden jüngst in ihr Berufsleben entlassen. Nach insgesamt 27 Monaten Bildung kamen die Absolventen zu einer feierlichen Lossprechung im Hotel Hilker zusammen.

Christina Hermann, Leiterin des Pädagogischen Fachdienstes, gratulierte den Absolventen und überreichte ihnen die Zertifikate, eine Rose und ein kleines Geschenk.  Rüdiger Beul, Leiter des Bereichs Berufliche Rehabilitation,  bedankte sich  bei den Angehörigen und allen Kollegen, die die Absolventen auf ihrem Weg begleitet haben. Er erzählte er eine Anekdote vom KabarettistenEckart von Hirschhausen über einen Pinguin: An Land wirke ein Pinguin behäbig und unförmig, weil er nur sehr mühsam vorwärts käme. Im Wasser dagegen sei der Pinguin ein anmutiger und geschickter Schwimmer. Das Fazit: Eine vermeintliche Schwäche kann stattdessen eine Stärke sein. Es kommt auf die richtige Umgebung an. „Ich wünsche Ihnen, dass Sie immer in Ihrem Element sind“, so Rüdiger Beul.  

Auch Markus Janßen, Leiter des Bereichs Berufliche Rehabilitation der Agentur für Arbeit in Osnabrück, betonte, dass die richtige Arbeitsumgebung für jeden Einzelnen das A und O sei – egal ob im Arbeitsbereich der Werkstatt, auf einem Außenarbeitsplatz oder direkt angestellt bei einem Arbeitgeber. „Es ist nichts in Stein gemeißelt“, so Janßen, „Es gibt viele Möglichkeiten für Sie, auch in der Zukunft.“ Die Absolventen hätten zudem ein lebenslanges Rückkehrrecht in die Werkstatt.

„Auf das, was Sie in den 27 Monaten geschafft haben, können Sie wirklich stolz sein“, sagte der Schulleiter der Berufsbildenden Schulen Bersenbrück Thomas Kohne und bedankte sich bei allen Teilnehmern und Mitarbeitern des BOB für die gute Zusammenarbeit.

Reiner Brinkrolf, Ausbildungsberater der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, sprach den Teilnehmern  Glückwünsche für den erfolgreichen Abschluss aus: „Ich wünsche Ihnen allen viel Glück und jede Menge Arbeit.“ Er gratulierte Wladislaw Gubanov, der zusätzlich das Zertifikat zur Qualifikation als Handwerksgehilfe Metall erhielt: „Ich weiß, dass diese Urkunde mehr für Sie ist als ein Stück Papier“, so Brinkrolf. „Durch das Zertifikat werden Sie ernster genommen. Es ist ein Schritt Richtung Nachteilsausgleich und Gerechtigkeit. Machen Sie anderen Mut, es Ihnen gleich zu tun.“

Die Absolventen: Gerd Morthorst-Oldenhage, Kenny Heidmann, Marius Linde, Sebastian Köhne, Brigitte Krümberg, Ina Stuckenberg, Leonarda Aruquaj, Marvin Rüschau, Wladislaw Gubanov, Franziska Erk, Christina Löhr, Michel Hornig, David Adler, Crystal Marie Carle, Jennifer Boeck, Andreas Vizitiu, Lis Reiter, Nicole Dragusha, Nicole Millich, Friedrich Pfafenrot, Manuela Schmude, Nele Pöppelmeyer, Mathias Röring, Jule Koch, Sabine Heckmann, Michael Ehlert, Kevin Wolf, Martin Bördner, Richard Maurer, Alina Albert, Henry Melchert.  


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