Weitere Geschäfte folgen Fairtrade-Town Ankum startet mit Rosen zum Valentinstag

Von Thomas Oeverhaus

Auf dem Weg zur Fairtrade-Town: Ankumer Geschäfte bieten zunehmend fair gehandelte Produkte an. Bei Blumen Havermann sind zum Valentinstag fair gehandelte Rosen zu haben, die hier Katharina Friedrich, Anna Havermann und Vanessa Wichmann (von links) vorstellen. Foto: Thomas OeverhausAuf dem Weg zur Fairtrade-Town: Ankumer Geschäfte bieten zunehmend fair gehandelte Produkte an. Bei Blumen Havermann sind zum Valentinstag fair gehandelte Rosen zu haben, die hier Katharina Friedrich, Anna Havermann und Vanessa Wichmann (von links) vorstellen. Foto: Thomas Oeverhaus

Ankum. Ankumer Geschäfte steigen ein in das Projekt Fairtrade-Town: Zum Valentinstag am Donnerstag bietet Blumen und Wohnen Havermann fair gehandelte Rosen an.

Passend zum  Valentinstag sind bei Blumen und Wohnen Havermann in Ankum ab sofort Fairtrade-Blumen im Sortiment. Zwei Drittel aller in Deutschland gekauften Schnittblumen seien importiert, ein Großteil davon aus Südamerika und Afrika, sagt  Anna Havermann. Sie ist von Fairtrade überzeugt und hat sich  der Kooperation von Fleurop und dem Großhandelsverband Omniflora angeschlossen und offiziell als Fairtrade-Partner registrieren lassen.

Das Fairtrade-Siegel steht weltweit für Produkte, die nach internationalen Standards umweltschonend produziert und zu fairen Preisen  gehandelt werden, die den Produzenten ein Mindesteinkommen sichern sollen. „Bekannt sind vor allem Fairtrade-Rosen aus Afrika. Es gibt bei uns aber viele weitere fair gehandelte Schnittblumen, wie Nelken, Levkojen, Johanneskraut-Beeren, saisonale Blumen aber auch unterschiedliches Grünbeiwerk wie Gräser, Treefarn oder Salal“, so Anna Havermann.

Im vergangenen September beschloss Ankums Gemeinderat, der Ort solle Fair-Tade-Town werden. Der Anstoß dazu ging von Mechthild Wortmann (UWG Ankum) aus. Um das von der Organisation Transfair vergebene Siegel zu bekommen, muss der Ort bestimmte Mindestanforderungen  erfüllen. Die Gemeinde zum Beispiel muss auf ihren Empfängen mindestens zwei Fairtrade-Produkte anbieten. Ebenso sollte eine Anzahl von Geschäften, Floristikbetrieben, Cafés und Restaurants mindestens zwei Fairtrade-Produkte ins Regal packen oder auf ihre Karte. Darum kümmert sich eine Steuerungsgruppe, die im Januar gebildet wurde.




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