Mehr als 150 Besucher August-Benninghaus-Schule in Ankum öffnet sich Eltern

Schulleiterin Gabriele Balgenort (rechts) zeigt Eltern einen Physikraume der August-Benninghaus-Schule. Foto: Jana SeibelSchulleiterin Gabriele Balgenort (rechts) zeigt Eltern einen Physikraume der August-Benninghaus-Schule. Foto: Jana Seibel

Ankum An der August-Benninghaus-Schule fanden beim „Tag der offenen Schule“ drei Schulführungen statt.

Über 150 Eltern nahmen teil, deren Kinder das vierte Schuljahr besuchen. Viele kamen auf Wunsch ihrer Kinder, die zuvor an einem Schnuppertag teilgenommen hatten.

Zum Auftakt gab es einen von Schülern gemachten Film. Er zeigt sie beim Experimentieren in den Fachräumen, bei Sportveranstaltungen oder in der großen Pause beim Spielen.

Auch das Leitbild der Schule „Mensch sein heißt verantwortlich sein“ wurde thematisiert. Namenspatron August Benninghaus, in Druchhorn geborener Jesuitenpater, zeigte sich zeit seines Lebens verantwortlich. Er leistete Widerstand gegen das NS-Regime, wurde verhaftet und starb 1942 im Konzentrationslager Dachau. Der katholische Märtyrer soll zu verantwortlichem Handeln motivieren.

Elterncafé

Nach dem Film gab das Schulleitungsteam einen Einblick in das Alltagsleben der Schüler. Laptopraum, Kunstraum, Physikraum, Mediationsraum, Küche: Durch alle Fachräume führte Schulleiterin Gabriele Balgenort eine Gruppe von Eltern. Sie gab Informationen zum Lehrer-Raum-Prinzip, welches in der Oberschule praktiziert wird und beantwortete viele Fragen.

Kinder, die mitgekommen waren, mussten allerdings nicht mit Schulleiterin und Eltern durch die Schule schlendern. Sie durften mit Schulpatinnen aus dem 9. Jahrgang auf andere Weise die Schule erkunden und später im Freizeitraum Billard spielen.

Zum Abschluss wurde in einem Elterncafé eingeladen. „Ich kann mir gut vorstellen, dass mein Kind hier zur Schule geht,“ war von den Eltern zu hören.


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