Ankumer spendet für „Nachhaltig gegen Hunger“ Eggermühlener baut Schulen in Afrika

Von Franz Buitmann

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Auf Weihnachtsgeschenke für die Kunden der Flores Medizintechnik verzichtete Inhaber Peter Bergmann (rechts). Stattdessen gab es einen Spende für „Nachhaltig gegen Hunger“. Felix Bruns nahm den Check entgegen. Foto: Franz BuitmannAuf Weihnachtsgeschenke für die Kunden der Flores Medizintechnik verzichtete Inhaber Peter Bergmann (rechts). Stattdessen gab es einen Spende für „Nachhaltig gegen Hunger“. Felix Bruns nahm den Check entgegen. Foto: Franz Buitmann

Ankum Auf Werbegeschenke für seine Kunden zu Weihnachten verzichtete das Sanitätshaus Flores Medizintechnik in Ankum dieses Jahr. Den Betrag behielt Inhaber Peter Bergmann aber nicht für sich. Er spendete die Summe von 2000 Euro vielmehr für ein ungewöhnliches Hilfswerk.

Initiator von „Nachhaltig gegen Hunger – contre la faim“ ist der in Eggermühlen geborene Felix Bruns. Der Landwirtschaftsexperte machte Karriere als niedersächsischer Landesbeamter und betreute ein Viehzuchtprojekt an der Elfenbeinküste in Afrika. Als dort ein Bürgerkrieg ausbrach, musste das Projekt abgebrochen werden. Die einheimischen Mitarbeiter mochte Bruns aber nicht im Stich lassen. Er besorgte ihnen Unterkünfte und baute ihren Kindern sogar eine Schule.

Daraus wurde ein Konzept für nachhaltige Entwicklung durch Bildung. Mittlerweile unterstützt der Verein Nachhaltig gegen Hunger den Bau der zwölften Schule im Landesinnern der Elfenbeinküste.

„Schulbau heißt bei uns Klassenräume für 600 Kinder mit Kantine für 150 Plätze, Brunnen, Kindergarten mit Vorschule, Spiel- und Sportanlagen, Multifunktionsräume mit Bibliothek und zehn Laptops sowie eine Energieversorgung über Solaranlagen und Generator,“ erklärt Bruns. Die Projekte werden mit den Landesbehörden abgestimmt und von Bingostiftung und Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung unterstützt. Schule Nr. 13 sei „in der Pipeline,“ so Bruns.

„Von seinen Projekten, vor allem den umfassenden Schulbauten, bin ich sehr überzeugt“, sagt Peter Bergmann. Die Organisationsstruktur sei schlank, sodass das Geld unmittelbar den Projekten zufließe und für sie eingesetzt werden könne.


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