Lienesch-Middewinter-Singen Blasen, beiern, singen im Turm von St. Nikolaus in Ankum

Von Thomas Oeverhaus

Beim Lienesch-Middewinter-Singen auf dem Ankumer Kirchturm begleiten Bläser die Sänger. Foto: Thomas OeverhausBeim Lienesch-Middewinter-Singen auf dem Ankumer Kirchturm begleiten Bläser die Sänger. Foto: Thomas Oeverhaus

Ankum. Weder Regen noch ein Sänger-Limit auf dem Kirchturm können der Popularität des Lienesch-Middewinter-Singens etwas anhaben. Einstieg in einen entspannten Abend in Ankum.

Lienesch-Middewinter-Singen ist eine uralte Ankumer Tradition. Aus Sicherheitsgründen hatte die Kirchengemeinde erstmals nur eine begrenzte Zahl von Sängern auf den trutzigen Turm der St.-Nikolauskirche steigen lassen, die Teilnehmerzahl um ein Drittel gesenkt. Das tat aber dem alten Brauchtum keinen Abbruch. Allerdings hatten sich in diesem Jahr die meisten der gut 100 Sänger sehr zeitig aufgemacht, um sich den Aufstieg zum Turm zu sichern, dass Verständnis für das Vorgehen der Kirchengemeinde war durchweg sehr groß.

Neben den alten Kirchengesängen sorgten Rudi Fissmann und seine Bläsergruppe mit kräftigen Trompeten- und Posaunenklängen für weihnachtliche Musik. Auf dem alten Marktplatz vor den Bögen tummelten sich trotz Regen wieder viele Zuhörer, die sich den alten Gesang, die Musik und das Beiern der Glocken nicht entgehen ließen.


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