Antonius Birkemeyer noch aktiv Diamantenes Priesterjubiläum in Rieste gefeiert

Von Carolin Harmeier

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Pastor Antonius Birkemeyer (Dritter von rechts) und seine Haushälterin mit (von links) Küster Erich Bosse, Pfarrer Jan Witte aus Bersenbrück, Carsten Bye vom Kapellenverein und Sonja Revermann, Vorsitzende des Cäcilienchors aus Bieste. Foto: Carolin HarmeierPastor Antonius Birkemeyer (Dritter von rechts) und seine Haushälterin mit (von links) Küster Erich Bosse, Pfarrer Jan Witte aus Bersenbrück, Carsten Bye vom Kapellenverein und Sonja Revermann, Vorsitzende des Cäcilienchors aus Bieste. Foto: Carolin Harmeier

Rieste. Sein Diamantenes Priesterjubiläum hat Pastor Antonius Birkemeyer gefeiert. Der Biester Kapellenverein nahm dies zum Anlass, Birkemeyer auch für sein mittlerweile langjähriges Wirken in Rieste und Neuenkirchen-Vörden zu danken.

Nachdem Birkemyer wie jeden Sonntag erst die Morgenmesse im St. Marien-Stift der Clemens-August-Klinik in Neuenkirchen-Vörden und anschließend die Heilige Messe in der Biester Kapelle geleitet hatte, lud der Kapellenverein zu einem Empfang in die Gaststätte Weidehof in Rieste. Dort gab es zu Kaffee, Kuchen und Schnittchen noch eine musikalische Vorstellung des Cäcilienchors Bieste.

Begeisterung von Anfang an

Bereits seit dem 9. März 2008 liest Antonius Birkemeyer regelmäßig die Sonntagsmesse in der Marienkapelle und hat mit den Biestern schon über 540 Mal gemeinsam den Gottesdienst gefeiert. Angefangen hat für den gebürtigen Osnabrücker alles mit einem enthusiastischen Vikar. „Damals im Krieg hatten wir ja keine richtige Schule, aber ein Vikar aus Osnabrück hat bei uns Religionsunterricht gemacht und der hat das mit solch einer Begeisterung gemacht, dass er mich und einige andere Jungen aus der Gemeinde damit angesteckt hat“, berichtet der Pastor.


Pastor Anonius Birkemeyer beim Gottesdienst in der Marienkapelle. Foto: Carsten Bye


Nach dem Abitur am Osnabrücker Carolinum studierte er Theologie in Osnabrück, Münster und Frankfurt. 1958 wurde er zum Priester geweiht und war danach für rund 20 Jahre an verschiedenen Orten als Kaplan tätig. 1978 übernahm er die Pfarrerstelle in der St. Josef-Gemeinde in Hollage. Dort habe ihm vor allem die Zusammenarbeit mit den Vereinen immer gut gefallen. Ab 2003 hat er dann die Betreuung der Clemens-August-Klinik in Neuenkirchen-Vörden übernommen, und das, obwohl er eigentlich schon im Ruhestand ist. „Die Schwestern vom St. Marien-Stift haben einen neuen Pfarrer gesucht und dann habe ich mich dazu entschieden, die Stelle anzutreten. Seitdem lese ich dort jeden Tag die Messe. Manchmal spreche ich auch mit Patienten oder nehme ihnen die Beichte ab, aber das passiert eher selten“, so Birkemeyer.

Auch im Ruhestand noch fleißig

Die Arbeit im St. Marien-Stift reicht dem „Rentner“ aber noch nicht. Seit 2008 ist er zusätzlich der Pfarrer der Marienkapelle in Bieste. Carsten Bye, Vorsitzender des Kapellenvereins, ist mit dem Pfarrer im Ruhestand sehr zufrieden: „Wir haben hier in unserer Marienkapelle immer einen Priester, der eigentlich schon im Ruhestand ist. Pastor Birkemeyer ist immer für einen Witz zu haben und vor allem seine Predigten in Reimform, die er zur Karnevalszeit vorbereitet, kommen bei der Gemeinde sehr gut an.“ Der Pfarrer sei ein hoch motivierter und viel arbeitender Mensch, der bei allen sehr beliebt sei. Dieses Gefühl spiegelt sich auch in den anderen Ansprachen wieder, in denen Antonius Birkemeyer immer wieder für sein großes Engagement gewürdigt wird, sodass der Pastor sich sicher noch viele weitere Jahre gerne um die kleine Kapelle in Bieste kümmern wird.


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