Am 5. Januar soll es weitergehen Uwe Hildebrands pachtet das Gasthaus Klaus in Kettenkamp

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Uwe Hildebrands (2. von links) übernimmt die Gaststätte Klaus in Kettenkamp. Michael Johanning, Reinhard Wilke und Werner Lager (von links) übergaben sie als Vertreter der Gemeinde, die Besitzerin ist. Foto: Martin SchmitzUwe Hildebrands (2. von links) übernimmt die Gaststätte Klaus in Kettenkamp. Michael Johanning, Reinhard Wilke und Werner Lager (von links) übergaben sie als Vertreter der Gemeinde, die Besitzerin ist. Foto: Martin Schmitz

Kettenkamp Uwe Hildebrands übernimmt die Gaststätte Klaus in Kettenkamp. Nach einer kleinen Umbaupause will er sie am 5. Januar wieder eröffnen.

Daniel Klaus hat sich aus dem Geschäft zurückgezogen und die Gaststätte an die Gemeinde Kettenkamp verkauft. Er wünscht seinem Nachfolger bei der Schlüsselübergabe am Donnerstagabend eine glückliche Hand.

Große Erleichterung bei Vertretern der Gemeinde. Vor acht Wochen hatte sie die große Saalgaststätte am Rande Kettenkamps gekauft und seitdem mit Volldampf nach einem Pächter gesucht. „Das war ganz schön stressig“, sagt Bürgermeister Reinhard Wilke. Viel Arbeit, bestätigt sein Vertreter Michael Johanning, es gab eine Menge Anfragen, von der Brauerei bis zum Einzelbewerber. Die Gemeindepolitiker sichteten Bewerbungen und führten Gespräche. Doch eine Saalgaststätte, in der die Vereine des Ortes sich treffen, Familienfeiern stattfinden und der Karneval, auf deren Gelände das Schützenhaus steht: So ein Gasthaus hat Potenzial, und das war Kettenkamps Vorteil, sagt Johanning.

Biergarten

Der Gemeinderat scheint seinen Vorteil genutzt und einen Pächter ausgesucht zu haben, der das Potenzial der Kultgaststätte kennt und pflegen will. Uwe Hildebrands kommt aus Nortrup, lernte dort im Restaurant Austermühle Koch. „Ich habe hier im Saal meinen Tanzkurs gemacht,“ schmunzelt der 54-Jährige, der derzeit noch in Wiefelstede lebt.

Als Koch arbeitete er in Restaurants und als Kantinenleiter, dann aber auch branchenfremd für Industrieunternehmen wie Daimler oder VW, teils im Außendienst. Aktuell als Anleiter Hauswirtschaft und Jobcoach bei einem Berufsqualifzierer war er wieder näher an seinen Wurzeln, dabei ist er der Gastronomie zumindest in Nebentätigkeiten immer treu geblieben.

Die Gaststätte soll das bleiben, was sie ist, offen für Vereine und Familienfeiern, mit einem Sparkasten neben der urigen Theke. Den Biergarten möchte ausbauen, hat er sich vorgenommen. Als Ausbilder möchte er zwei Auszubildende ins Team nehmen, für Küche und Service. Klar doch, die Küche des Hauses soll künftig ein bisschen mehr bieten können.

Losgehen soll es am 5. Januar 2019, eine Eröffnung mit Sekt, Freibier und DJ ist geplant.


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