Auf der Baustelle laufen die Restarbeiten Nächste Woche wieder freie Fahrt auf B 214 in Bersenbrück?

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Das sieht doch schon ganz gut aus: Nächste Woche soll die B 214 in Bersenbrück so weit fertig sein, das die Sperrung der Straße aufgehoben werden kann. Foto: Reinhard RehkampDas sieht doch schon ganz gut aus: Nächste Woche soll die B 214 in Bersenbrück so weit fertig sein, das die Sperrung der Straße aufgehoben werden kann. Foto: Reinhard Rehkamp

Bersenbrück Wenn das keine gute Nachricht ist: Die Bauarbeiten auf der B 214 durch Bersenbrück sollen nächste Woche beendet werden, die Straße nach mehr als vier Monaten Sperre wieder durchgehend befahrbar sein.

Phil Wesselkämper von der Bersenbrücker Stadtveraltung war es, der dies in der jüngsten Sitzung des Stadtrates mitteilte. Er tat es mit dem Vorbehalt, dass noch nicht absehbar sei, ob schlechtes Wetter die Restarbeiten hinauszögern könnten. Das Ende der Sperrung ist jedenfalls absehbar.

Die B 214 ist eine der beiden wichtigsten Ost-West-Verbindungen des Osnabrücker Nordlandes und kreuzt in Bersenbrück dessen wichtigste Nord-Süd-Verbindung, die B 68. Die Sperrung zur Erneuerung der Fahrbahn löste eine Menge Ärger aus. Weil die Baustelle nur weiträumig zu umfahren ist, kurvten Vierzigtonner orientierungslos durch Stadtstraßen, Schleichwegkundige im Dauerstau nervten Anwohner.

Bergmann baut: Bürgermeister Christian Klütsch präsntierte als Topnachricht, dass der Baustoffhandel Bergmann sein Versprechen einlösen will und seine provisorische Niederlassung im Zentrum durch einen Neubau im Gewerbegebiet ersetzen will. Platz finden soll der im Gewerbegebiet Ahausen.

Asphalt statt Pflaster: In der Bramscher Staße zieht der Stadtrat einen Schlussstrich unter jahrelangen Dauerärger. Seit dem Umbau vor mehr als zehn Jahren bröckelt und versackt dort ein Pflasterstreifen am Rand der Fahrbahn, Angebotsstreifen genannt, der Radfahrern Sicherheit bieten soll und grßen Fahrzeugen Platz zum Ausweichen. Reparaturversuche fruchteten nicht, berichtet Rolf Gelinsky (CDU) aus dem Bauausschuss. Nach einer gutachterlichen Untersuchung stehe nun fest, dass beim Bau gepfuscht wurde und auch die Bauaufsicht nicht genau genug hingeschaut habe. Wie Bau- und Stadtverwaltung mit dem Problem umgingen, dazu äußerte er sich nicht.

Der Stadtrat beschloss, den Streifen auf eigene Kosten zu erneuern, allerdings nicht in Pflasterbauweise, zu groß ist die Furcht, dass der Ärger von vorn losgeht. Vielmehr soll der Streifen asphaltiert werden, aber farblich von der Hauptfahrbahn abgesetzt. Die Kosten liegen bei 150000 Euro, nicht 135000, wie es ursprünglich hieß.

Die beteiligten Firmen in Regress zu nehmen, habe kaum Aussicht auf Erfolg, hatte Johannes Koop (CDU) als Allgemeiner Verwaltungsvertreter bereits im Bauausschuss gesagt. Im Stadtrat forderte Wolfgang Rathmann (UWG Bersenbrück), bei Baufirma und Bauleitung anzuklopfen und zumindest um einen freiwilligen Beitrag zum Bauprojekt zu bitten.


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