Bramberg-Erweiterung Erschließung von Baugebiet in Eggermühlen kann beginnen

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Am Bramberg in Eggermühlen ist alles bereit für die Erschließung. Im kommenden Mai sollen die Bauherren loslegen können. Foto: Martin SchmitzAm Bramberg in Eggermühlen ist alles bereit für die Erschließung. Im kommenden Mai sollen die Bauherren loslegen können. Foto: Martin Schmitz

Eggermühlen Am Bramberg in Eggermühlen kann die Erschließung beginnen. Spätestens Ende Mai 2019 soll das Baugebiet so weit gediehen sein, dass die Bauherren beginnen können.

Am Donnerstagabend vergab der Gemeinderat den Auftrag zum Bau von Straßen und Kanälen an die Firma Wübker, die mit knapp 520000 Euro das günstigste Angebot für das Wohngebietes mit gut 20 Bauplätzen abgegeben hatte. Am Morgen darauf erhielt das Bauunternehmen aus Damme großes Lob als verlässlicher Geschäftspartner der Kreissparkasse Bersenbrück, das deren Baugebiet an der alten Ziegelei in Ankum pünktlich und preisgünstig erschlossen hatte .

Weil die Erschließungskosten feststehen, ist nun auch der Grundstückspreis berechenbar. Der Gemeinderat legte ihn auf 69 Euro fest, erschlossen, aber mit einigen Euro Nebenkosten etwa für Telefon-Hausanschluss oder die notarielle Beglaubigung des Kaufvertrages.

In der Oktobersitzung des Gemeinderates gab es noch die Hoffnung, die Erschließungsarbeiten bis Ostern 2019 (21. April) abschließen zu können. Auf Anraten des Planungsbüros habe die Gemeinde den Zeitrahmen aber vier Wochen weiter gesteckt, berichtet BürgermeisterMakrus Frerker (CDU) in der Ratssitzung. Andernfalls sei das Risiko zu groß, dass schlechtes Wetter einen Strich durch den Zeitplan macht.

Regenwasser auffangen

Die Kaufverträge werden abgeschlossen, sobald die Arbeiten soweit gediehen sind , dass die Grundstücke eingemessen werden können. Das dürfte Anfang des Jahres der Fall sein, die Kaufinteressenten werden informiert.

Das Regenwasser aus dem neuen Baugebiet fließt über den Straßengraben an der L73 (Bippener Straße)ab. Per Beschluss nahm der Gemeinderat den Graben in die gemeindliche Gewässerschau auf. Frerker empfahl den Bauherren, Regenwasser auf dem Grundstück aufzufangen. Ein Hausbrunnen für Brauchwasser könne sehr aufwendig werden: auf dem Bramberg müsse man bis zu 45 Meter tief bohren, bevor man auf Grundwasser stoße. Dies zeigten Erfahrungen in der Brambergsiedlung, die jetzt mit dem neuen Baugebiet nach Westen erweitert wird.

Der Gemeinderat rechnet damit, dass sich das Baugebiet zügig füllt.


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