„Cäcilia“ lädt ein zum Winterfest Drei Chöre geben sich in Alfhausen ein Stelldichein

Von Agatha Buitmann

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Alfhausen. Ein voll besetzter Saal Sauerland, beeindruckende Liedbeiträge und eine fröhliche Stimmung erfreuten den Liedervater des Kirchenchores „Cäcilia“ Alfhausen, Reinhold Greve“ beim Winterfest.

Neben seinem eigenen Chor mit dem Leiter Bruno Nicklaus begrüßte Greve auch die Gruppe „Con Brio“ aus Alfhausen unter Leitung von Matthias Flottemesch und Carina Flottemesch-Thünker sowie besonders auch den Gastchor, den Männergesangverein und Kirchenchor von 1927 Merzen unter der Leitung von Alfons von der Haar und mit dem Liedervater Heiner Middendorf.

Nach der musikalischen Einstimmung durch den gastgebenden Chor „Cäcilia“ Alfhausen mit dem vielversprechenden Lied „Musik ist Harmonie“ dankte Liedervater Greve allen an der Vorbereitung und Durchführung des Winterfestes Beteiligten, dem Hotel Sauerland für die Bewirtung, aber auch den passiven Mitgliedern des Kirchenchores für die Unterstützung. Dem Leiter des Chores, Bruno Nicklaus, gebühre ein besonderes Lob, schließlich halte er dem Chor in dieser Funktion bereits seit 35 Jahren die Treue. Martin Singer werde nach den Liedbeiträgen und den Ehrungen den weiteren Abend musikalisch gestalten, der Abend verspreche ein paar unterhaltsame Stunden. Dies versprach dann auch das folgende Lied „Es vergeht kein Tag“ – nämlich ohne Musik.

Auch die Bürgermeisterin singt mit

Bevor der MGV Merzen mit der flotten Einstimmung und gleichzeitigen Aufforderung „Singen wir ein Lied zusammen“ begann, wies Liedervater Heiner Middendorf mit einem Dank für die Einladung darauf hin, dass der Chor das letzte mal 2003 in Alfhausen gewesen sei, der Alfhausener Chor sei noch im letzten Jahr in Merzen gewesen. Als Präsent überreichte er Liedervater Greve die brandneue CD „Zeitreise“, die der Merzener Chor jüngst einspielte. „In Alfhausen kann man gut feiern“, schloss Middendorf. Sein Chor bedankte sich mit dem „Halleluja“, Musik von Leonard Cohen, im Text von Alfons von der Haar.

Alfhausens Bürgermeisterin Agnes Droste, selbst auch Mitglied im Chor „Con Brio“, zitierte den bekannten Satz:“ Wo man singt, da lass dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder“, was in ihrem Elternhaus immer zitiert worden sei. Alfhausen habe vier Chöre, darauf könne man gemeinsam stolz sein. Pfarrer Jan Wilhelm Witte von der Pfarreiengemeinschaft „Hasegrund“ dankte den Kirchenchören für ihre stetige Bereitschaft, den Gottesdienst liturgisch mit zu gestalten, dies sei eine Bereicherung und verdiene ein hohes Kompliment, dies werde sicher auch so weiter gehen.

Ehrennadeln für langjährige Mitglieder

Der Chor „Con Brio“ wartete anschließend mit dem bekannten „I have a dream“ von Martin Luther King auf, gefolgt von „Gott reicht dir seine Hand“. Noch einmal trat der MGV Merzen mit der beliebten Volksweise „Schwer mit den Schätzen des Orients beladen“ und dem Lob an die Getränke „Vive la compagnie“ auf. Den Beatles-Titel „Let it be“ brachte „Con Brio“ gekonnt zu Gehör, den Evergreen „Lass mich dein Badewasser schlürfen“ von den „Comedian Harmonists“ im Anschluss daran. Auch wenn es Abend war – „Schön ist der Morgen“ von Cat Stevens, gesungen von „Cäcilia“ Alfhausen, kam gut an, der letzte Liedbeitrag des Chores „Wochenend und Sonnenschein“ leitete zum bevorstehenden Sonntag über.

Unter dem Beifall der Besucher ehrte Liedervater Greve den Leiter des Chores, Bruno Nicklaus“, für seine 35-jährige Tätigkeit. Greve selbst wurde für seine 50-jährige Mitgliedschaft im Chor mit der Ehrennadel des Allgemeinen Cäcilienverbandes geehrt, die stellvertretende Vorsitzende Berta Niers sprach den Dank des Chores aus und schilderte die Situation zu der Zeit, als Greve in den Chor eintrat. Ebenfalls mit der Ehrennadel ausgezeichnet wurden für 60-jährige Mitgliedschaft Hedwig Brockmann, Josef Wehberg und Franz-Josef Wesselkamp. Diakon Roland Wille verlas ein Dankschreiben des Bischöflichen Beauftragten für Kirchenmusik, Franz-Josef Rahe. Darin heißt es:“ Sie haben durch Ihr Engagement, Ihre Treue und durch Ihre Stimme den Cäcilienchor Alfhausen mitgeprägt. Stets waren Sie dabei, wenn es darum ging, die Musik zur größeren Ehre Gottes und zur Freude der Menschen erklingen zu lassen. Musik und Gesang sind nicht ein überflüssiger Schmuck des Gottesdienstes, sondern grundlegende Ausdrucksdimensionen der Liturgie. Ihr Dienst auf dem Gebiet des Gesanges und der Musik ist damit Bestandteil des Verkündigungsdienstes der Kirche.“


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