Die Gesundheit der Menschen im Blick Ankumer Sanitätshaus an neuem Standort im Zentrum


Ankum. Früher oder später ist für viele der Gang in ein Sanitätshaus eine Selbstverständlichkeit: immer dann, wenn man Produkte und Hilfsmittel für die Gesundheit und das Wohlbefinden für sich oder seine Angehörigen benötigt. Das Ankumer Sanitätshaus ist jetzt von der Tütinger Straße in die Ortsmitte umgezogen.

Hell, großzügig und mit viel Platz zum Präsentieren der vielfältigen Produkte rund um die Gesundheit der Menschen arbeitet jetzt das Team um Johannes Karden an der Hauptstraße neben der Alten Postpassage in Ankum. Der Orthopädietechniker kümmert sich mit n neun Kollegen in Ankum um die Belange der Kunden. Schön sei es auch, dass die neuen Räume vollständig barrierefrei zugänglich seien, so Karden. In Ankum befinden sich die orthopädische Werkstatt und die Reha-Abteilung des Betriebes.

In Ankum ist Familie Karden schon 32 Jahre tätig, seit 20 Jahren ist sie auch in Wallenhorst vertreten. Brigitte Karden arbeitet dort mit sieben Mitarbeitern.

„Von der Schuheinlage bis hin zum High-Tech-Rollstuhl“ – auf diesen Nenner bringen Brigitte und Johannes Karden mit ihrer Tochter Simone die Palette ihres Angebotes an medizinischen und funktionellen Hilfsmitteln. Die enge Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern und Pflegediensten der Region sei dabei ebenso selbstverständlich wie hilfreich.

Auch bei den Abstimmungen mit den Krankenkassen gebe es mittlerweile ganz kurze Wege. Kostenanschläge und die Kostenübernahmebestätigungen der Krankenversicherungen würden online abgewickelt. Das sei bei der Menge der Artikel und Leistungen sehr hilfreich.

Hausbesuche sind Tagesgeschäft

Die Produkte und Dienstleistungen würden sich immer weiterentwickeln, erklärt Johannes Karden. So hätten sich beispielsweise die Werkstoffe bei vielen Versorgungen komplett gewandelt und würden durch Kunststoffe ersetzt.

Unter anderem als Lymph- und Venenkompetenzzentrum sowie als Experten für Brustprothetik hätten ihre Sanitätshäuser einen guten Ruf, freuen sich Brigitte und Johannes Karden. Dabei gibt es verschiedene Professionen in dem Betrieb: examinierte Krankenschwestern und Orthopädie- und Rehatechniker gehören ebenso dazu wie Fußpflegerinnen und Sanitätsfachverkäuferinnen. „Die ständige Weiterbildung von uns allen ist ein ganz wichtiger Baustein für die optimale Leistung für unsere Kunden,“ betont Johannes Karden.

„Manchmal benötigen unsere Kunden die Hilfsmittel sofort“ erklärt Simone Karden. So könne es sein, dass Kunden beispielsweise spontan ein Krankenbett nach einem Krankenhausaufenthalt benötigen – das funktioniere dann sogar am gleichen Tag. „Irgendwie bekommen wir es immer hin“, so Johannes Karden.

Besuche bei den Kunden zu Hause gehören zum Tagesgeschäft. Für einige sei es einfach passender, sich zu Hause in Ruhe über Produkte und Hilfsmittel beraten zu lassen.

Zum Job in einem Sanitätshaus gehöre es auch, ein Händchen dafür zu haben, mit Menschen umzugehen, betonen die Kardens. Es gebe zwei Gruppen von Kunden: die eine gehe oft kritisch mit ihrem Unterstützungsbedarf bei Krankheiten oder Pflegebedarf den Sanitätsfachleuten gegenüber um, die andere sei einfach sehr dankbar, da für sie immer wieder getan werde, was irgendwie möglich sei. „Zum Glück ist die letztere Gruppe die deutlich größere“, so Brigitte und Johannes Karden.


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