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Gefahrenpunkt am Bahnhofsesch Gehweg in Alfhausen soll Schüler schützen

Von Margarete Hartbecke

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Ein Gehweg soll an der linken Seite der Straße Bahnhofsesch in Alfhausen entstehen, damit Schüler auf dem Weg von der Bushaltestelle zur Schule die Straße nicht mehr an dieser gefährlichen Stelle an der Unterführung überqueren. Foto: Margarete HartbeckeEin Gehweg soll an der linken Seite der Straße Bahnhofsesch in Alfhausen entstehen, damit Schüler auf dem Weg von der Bushaltestelle zur Schule die Straße nicht mehr an dieser gefährlichen Stelle an der Unterführung überqueren. Foto: Margarete Hartbecke

Alfhausen. Eine Lösung zeichnet sich ab für die Gefahrenstelle der Straße Am Bahnhofsesch in der Nähe der B8-Unterführung in Alfhausen.

Das stellte der Vorsitzende Georg Ratermann in der Sitzung des Straßen-, Wasserläufe- und Umweltausschusses fest und verwies auf die erfolgreichen Verhandlungen von Bürgermeisterin Agnes Droste mit dem Eigentümer der angrenzenden landwirtschaftlichen Fläche. Gefährlich sei dieser Straßenabschnitt, da viele Schulkinder von der Bushaltestelle an der B 68 zur Grundschule gingen, erläuterte Verwaltungsvertreter Stefan Winter. Autos würden zügig aus dem Tunnel auf den Kreuzungsbereich Am Bahnhofsesch und Kolpingstraße zufahren, das Verkehrsaufkommen mit Fußgängern, Radfahrern und Autos sei hoch.

Viele Grundschüler würden hier zudem die Fahrbahn wechseln. Geplant sei ein zweiter Gehweg am Bahnhofsesch mit Begrenzung zum anliegenden Acker, um Verschmutzungen durch Abfall sowie Trampelpfade als Abkürzung zu vermeiden. Außerdem sollen verkehrsberuhigende Maßnahmen die Situation zusätzlich entzerren. Die Ausschussmitglieder beschlossen einstimmig, den Gehweg zu bauen und konkrete Planungen vor Ort abzustimmen.

Bushaltestellen: Der Umbau und die Renovierung von Bushaltestellen gingen voran, berichtete Stefan Winter. Die Haltestellen Uphausen-Oevermann und Hadern seien Anfang des Jahres fertiggestellt worden, wobei der Haltestelle Hadern noch die Beleuchtung und eventuell ein Schutz zur Wetterseite fehle. Problematisch sei nach wie vor die Haltestelle Wallen-Lokenberg. Hier fehle ein Unterstand. Die Aufstellung von Straßenlaternen sei leider vom Straßenbauamt nicht genehmigt worden. Da auch hier eine Haltestelle nach dem „Osnabrücker Modell“ gebaut werden muss und die Förderanträge Zeit brauchen, soll versucht werden, einen vorläufigen Unterstand bis zum Ende des Jahres zu bauen.

Ein Anlieger habe schon die Erlaubnis zum Bau auf seinem Grundstück gegeben. In Eigeninitiative werde zurzeit ein neuer Unterstand an der Haltestelle Thiener Damm gebaut, da der alte für die vielen Schulkinder nicht mehr ausreiche. Die fachlich korrekte Ausführung sei hier gegeben, denn mehrere Handwerker aus dem Holzbereich seien am Bau beteiligt. Die Materialkosten übernehme die Gemeinde.

Unterspülung: Weiterer Handlungsbedarf bestehe beim Wülkenbach an der Rosenstraße, erläuterte Stefan Winter. Das starke Gefälle direkt an der Straße bewirke, dass die Straße nachgebe. Außerdem erfordere der steile Abhang einen Zaun als Absturzsicherung. Eine Verrohrung sei technisch möglich, aber teuer.

Weitere Straßenschäden würden aber ebenfalls Kosten verursachen. Der Ausschuss beschloss, dem Rat zu empfehlen, die wasserbehördliche Genehmigung zur Verrohrung des Wülkenbachs an der Rosenstraße einzuholen und mit den entsprechenden Planungen zu beginnen. Ausschussmitglied Rainer Liening-Ewert stimmte dagegen. Ihm sei die Entscheidung zu vorschnell. Weitere Möglichkeiten sollten geprüft werden.

Straßenschäden: Sorgen bereitet auch der Zustand vieler Straßen im Gemeindegebiet, stellten die Ausschussmitglieder fest. Auch wenn durch die Flurbereinigungen in Thiene und Heeke etliche Straßen hergerichtet worden seien, müssten sie kontinuierlich gepflegt werden. Das sei momentan aufgrund der angespannten Haushaltlage nur begrenzt möglich, erklärte Winter.


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