Geordnete Verhältnisse Flurbereinigung in Eggermühlen ist abgeschlossen

Von Cristina Schwietert

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Zufriedene Gesichter zum Abschluss der Bauarbeiten in der Flurbereinigung für Eggermühlen. Mit Bürgermeister Markus Frerker (Zweiter von rechts) freuen sich Christoph von Boeselager, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft (Fünfter von rechts), Emma Krämer (Bauaufsicht ArL, Sechste von links) sowie Bauleiter Reinhard Kock (Dritter von links). Foto: Cristina SchwietertZufriedene Gesichter zum Abschluss der Bauarbeiten in der Flurbereinigung für Eggermühlen. Mit Bürgermeister Markus Frerker (Zweiter von rechts) freuen sich Christoph von Boeselager, Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft (Fünfter von rechts), Emma Krämer (Bauaufsicht ArL, Sechste von links) sowie Bauleiter Reinhard Kock (Dritter von links). Foto: Cristina Schwietert

Eggermühlen. In der Gemeinde Eggermühlen sind die Baumaßnahmen des vor 15 Jahren eingeleiteten Flurbereinigungsverfahrens abgeschlossen.

Ziel des Verfahrens sind die Entwicklung des ländlichen Raumes durch eine Verbesserung der Agrar- sowie der ländlichen Verkehrsinfrastruktur. Damit soll die wirtschaftliche Entwicklung gefördert werden. Federführende Landesbehörde ist das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL), Geschäftsstelle Osnabrück.

221 Grundeigentümer in der Gemeinde Eggermühlen, vertreten durch den Vorsitzenden der Teilnehmergemeinschaft (TG) Christoph Freiherr von Boeselager, haben eine Fläche von rund 1200 Hektar in die Flurbereinigung eingebracht. 50 Kilometer Wege und Straßen wurden im Zuge des Verfahrens während der vergangenen Jahre rund um die Flächengemeinde Eggermühlen ausgebessert und erneuert. Die Bauleitung übertrug die TG Reinhard Kock vom Ingenieurbüro Tovar und Kock aus Bersenbrück.

Zur Schlussabnahme der geleisteten Bauarbeiten hatte Bürgermeister Markus Frerker ( CDU) die am Verfahren Beteiligten zu einem Ortstermin mit Rundfahrt eingeladen. „Wir haben alle Wünsche der Teilnehmergemeinschaft zum Straßen- und Wegebau erfüllen können“, verkündete der sichtlich zufriedene Bürgermeister. Rund 750000 Euro aus Grundstücksverkäufen, eine ungewöhnlich hohe Summe in einem Flurbereinigungsverfahren, habe man aus beiden Verfahren in Eggermühlen und Hekese-Bockraden für den Straßen- und Wegebau zur Verfügung gehabt. „Das ArL hat sich überzeugen lassen, das Geld in der Gemeinde zu investieren, nachdem wir den dringenden Bedarf detailliert nachweisen konnten. Die Samtgemeinde hat noch 50000 Euro draufgelegt, damit auch Bockradener Straße und Große Allee saniert werden konnten.“ Also wurde auf 50 Kilometern rund um Eggermühlen gefräst, überbaut, geschottert, Bankette aufgefüllt, Rasengittersteine verlegt, Absackungen unterbaut und asphaltiert. Auch Christoph von Boeselager als Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft attestierte der Eggermühler Flurbereinigung beste Ergebnisse – sämtliche Verfahrensziele seien erfolgreich umgesetzt worden. Nun erwarte man zu Beginn des nächsten Jahres die noch ausstehenden Berichtigungen im Grundbuch und Liegenschaftskataster.


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