Tag der offenen Tür am 28. Oktober Museum im Kloster in Bersenbrück feiert Neueröffnung

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Freuen sich auf die Eröffnung des Museums im Kloster in Bersenbrück (von links): Sabrina Sommerfeld und Burkhard Fromme (beide Kulturbüro Landkreis Osnabrück), Landrat Michael Lübbersmann und Fabian Schröder (Kulturbüro). Foto: Landkreis Osnabrück/Hermann PentermannFreuen sich auf die Eröffnung des Museums im Kloster in Bersenbrück (von links): Sabrina Sommerfeld und Burkhard Fromme (beide Kulturbüro Landkreis Osnabrück), Landrat Michael Lübbersmann und Fabian Schröder (Kulturbüro). Foto: Landkreis Osnabrück/Hermann Pentermann

pm/cg Bersenbrück. Am Samstag, 27. Oktober, wird das Museum im Kloster in Bersenbrück mit einem Festakt feierlich wiedereröffnet. Am Sonntag, 28. Oktober, haben alle Bewohner des Altkreises Bersenbrück und darüber hinaus die Möglichkeit, das umgebaute Museum im früheren Kloster zu besichtigen.

Im Mittelpunkt steht eine neue Dauerausstellung, in der die Besucher mitgenommen werden auf eine Zeitreise durch die bewegte Geschichte der Region des Altkreises Bersenbrück von 1231 bis 1924. Der Landkreis Osnabrück ist weiter Träger des Museums, und so hofft auch Landrat Michael Lübbersmann, dass die Eröffnung auf große Resonanz stößt. Am Sonntag 11.30 bis 18 Uhr gibt es einen Tag der offenen Tür, der Museum und Außengelände umfasst. Für die Besucher stehen Imbiss- und Getränkestände zur Verfügung. Kooperationspartner sind die Stadt Bersenbrück und der Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB).

Drei Persönlichkeiten führen durch das neue Museum

Im Museum im Kloster werden die Besucher von der Äbtissin Dorothea Sophia von Moltke, dem Amtmann Johann Wilhelm Gerhard Niemeyer und dem Landrat Hermann Rothert, drei zentrale Persönlichkeiten der damaligen Zeit, begleitet. Zu den zukünftig ausgestellten Exponaten gehört auch ein Feuerlöscheimer aus dem 18./19. Jahrhundert. „Die Brandschutzvorschriften verlangten unter empfindlicher Strafandrohung von allen Haushalten, Löscheimer für den Notfall bereitzuhalten. Im Fall eines Feuers wurden die Eimer mit Löschwasser in Menschenketten bis zum Brandherd weitergereicht und dort ausgekippt. Der Löschende konnte die Eimer dann von der Leiter zurückwerfen, damit sie neu befüllt wurden. Um beim Werfen keinen Schaden zu nehmen, waren die Löscheimer aus Leder gefertigt“, erklärt Fabian Schröder vom Kulturbüro.

Große Themenvielfalt

„Ein versäumter Augenblick, kehrt im Leben nie zurück“, lautet der Sinnspruch auf einer Spanschachtel, die ebenfalls Teil der neuen Dauerausstellung ist. „Eine mit einem derartigen biedermeierlichem Sinnspruch und Blumenornament bemalte Runddeckelschachtel wurde früher häufig zur Aufbewahrung von Hüten und anderen Kopfbedeckungen verwendet“, berichtet Sabrina Sommerfeld, Volontärin im Kulturbüro. Diese Ausstellungsstücke stehen beispielhaft für die große Themenvielfalt des Museums im Kloster.

Eröffnung am Sonntag um 11.30 Uhr

Das Museumsfest am Sonntag gestalten viele Vereine und Verbände aus der Region mit. Bersenbrücks Bürgermeister Christian Klütsch nimmt um 11.30 Uhr die Eröffnung vor. Geplant sind während des Tages mehrere Führungen durch das Museum. Mit dabei sind auch der Kammerchor Bersenbrück, die Band Old Button aus Bramsche, der Artländer Trachtenbund, die Band Impuls Plus, der Shantychor Die Hasejungs aus Badbergen, die Priggenhagener Blaskapelle und der Musikverein Rote Heide aus Bersenbrück, die für Unterhaltung sorgen.


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