Reggae Jam auf Platz zwei hinter WOA Bersenbrück ist das Wacken Niedersachsens

Im Tropensommer 2019 schließt die Reggae Jam in Bersenbrück zum Wacken Open Air auf, sicher nicht in Größe, aber immerhin in der Gunst der Fans. Foto: André HavergoIm Tropensommer 2019 schließt die Reggae Jam in Bersenbrück zum Wacken Open Air auf, sicher nicht in Größe, aber immerhin in der Gunst der Fans. Foto: André Havergo

Bersenbrück. Woa, ey: Beim Rennen um den „Helga-Award“ landete das Reggae-Jam-Festival direkt hinter dem Wacken Open Air.

Beide Festivals könnten unterschiedlicher kaum sein: Zum Wacken Open Air (WOA) pilgern die Anhänger von Hardrock und Heavey Metal zu legendären Schlammschlachten in ein Dorf in Schleswig-Holstein. Im Sommer 2018 waren es stattliche 85000. Die Reggae Jam in Bersenbrück bedient die Fans der Reggaemusik und zählt jährlich bis 15000 Besucher, auf dem Konzertplatz zumindest.

Reggae Jam ist stolz darauf, ein Spektrum dieser Weltmusik zu präsentieren, das man sonst nur auf weitaus größeren Festivals dieser Sparte findet. Den Reggae-Fans gefällt das, sie wählen in den Internetabstimmungen des Fachblatts Riddim die Reggae Jam seit Jahren sogar auf den ersten Platz unter den europäischen Festivals.

„Sind stolz auf die Anerkennung“

In einem Punkt gleichen sich die Festivals, so unterschiedlich sie sonst auch sein mögen: In der innigen Beziehung zu der Gemeinde, in denen sie stattfinden. Die Bersenbrücker stehen so fest zu ihrem Festival wie die Wackener, man könnte Bersenbrück mit Fug und Recht „das Wacken Niedersachsens“ nennen.

Das bestätigen jetzt die Fans. In einer Internetabstimmung des Magazins „Festivalguide“ um den Helga-Award wählten sie die Jam direkt auf Platz zwei hinter das WOA. Dies teilt Festivalchef Bernd Lagemann mit, der die Auszeichnung auf dem Reeperbahn-Festival entgegennahm, einer großen Party in Hamburg.

„Wir sind sehr, sehr stolz neben Wacken im Festival-Deutschland Anerkennung zu finden,“ kommentiert Lagemann. Das gebe Ansporn für die Vorbereitung der nächsten Reggae Jam vom 2. bis 4. August 2019, für die die ersten Kartenkontingente wie üblich im Nu verkauft waren. Bis Mittwoch gibt es noch das vergünstigte „Sechs Freunde-Ticket“.


Kartenvorkauf: reggaejam.de

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