Spree-Nebel Reihe: „Der Tibeter“ Krimi-Autor Stephan Leenen hat viele Fans in Ankum

Von Lena Kolde

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Mit sichtlichem Vergnügen präsentiert Stephan Leenen seinen neuen Krimi „Der Tibeter“ in der Buchhandlung möllmann in Ankum. Foto: Lena KoldeMit sichtlichem Vergnügen präsentiert Stephan Leenen seinen neuen Krimi „Der Tibeter“ in der Buchhandlung möllmann in Ankum. Foto: Lena Kolde

Ankum. In der gemütlichen Kinderbuchecke der Buchhandlung Möllmann in Ankum versammelten sich Krimifans. Der in Ankum schon bekannte Autor Stephan Leenen stellte seinen neuen Kriminalroman „Der Tibeter“ vor.

Das mittlerweile vierte Buch der „Spreenebel“-Reihe brachte den Autoren zum vierten Mal nach Ankum. Unter den Zuhörern fand er viele bekannte Gesichter wieder, sichtliche Fans seiner Bücher, erpicht, die Ermittlungen der Kommissare Ralf Ziether und Britt Bredehorst zu verfolgen. Selbstverständlich könne das Buch auch gelesen werden, ohne die vorherigen zu kennen, versicherte der Autor. Mit jedem neuen Roman seiner Reihe betritt er neue Themengebiete. Diesmal geht es um ein Rätsel, das die beiden Protagonisten von Berlin bis in das Hochland Chinas führt, wie schon der Buchtitel verrät. Und so dürfen sich die Leser wieder auf eine spannende Recherche der Ermittler freuen, die den rätselhaften Tod einer zerstörten Leiche aufklären zu versuchen.

Am Ende zwei Lösungen

Die Idee zu dieser Geschichte erhielt Leenen aus Zeitungsartikeln, wie er erzählt: „Nach einigen Tagen macht sich kaum noch jemand Gedanken um die Schlagzeilen, da diese wieder verschwinden. Die Probleme bleiben jedoch bestehen“. Und so recherchierte der Autor unter anderem zum Thema Buddhismus und fand einiges über die Geschichte Tibets heraus.

Das Publikum ließ sich anstecken von seiner guten Laune. „Ihr glaubt gar nicht wie spannend es ist, die verschiedenen Charaktere zu erfinden“, sagt er. Schräge Vögel sind darunter, ein Teil der Handlung spielt in einer Psychiatrie. In dies wird sogar Ermittler Ralf Ziether zwangseingewiesen, weil er mit den Ermittlungen überfordert ist.

Dass diese am Ende nicht nur eine, sondern sogar zwei Lösungen ergeben, das verriet Leenen. Viel mehr gab er aber nicht preis. Aus der gut besuchten Runde waren schon erste Spekulationen zu hören, die in einer Sektpause noch einmal genauer ausgetauscht wurden.

Dass die Rätsel der Krimireihe damit noch nicht beendet sind, kündigte Stephan Leenen zur Freude der Zuhörer bereits an. Er habe schon die Hälfte seines nächsten Kriminalromans geschrieben, mit dem er vielleicht schon im nächsten Jahr wieder gerne nach Ankum komme.


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