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12.10.2018, 18:06 Uhr CULIMETA NUR EIN BEISPIEL

Kreative Mittelständler im Altkreis Bersenbrück

Kommentar von Martin Schmitz

Die Halle ist fertig. Verwaltungsgebäude und Polytechnikum (links) werden gerade gebaut. Foto: Martin SchmitzDie Halle ist fertig. Verwaltungsgebäude und Polytechnikum (links) werden gerade gebaut. Foto: Martin Schmitz

Bersenbrück. Das Beispiel Culimeta zeigt es erneut: Es sind die familiengeführten mittelständischen Unternehmen, die die Wirtschaft im Altkreis Bersenbrück voranbringen. Dazu ein Kommentar:

Internationale Konzerne gehen dorthin, wo sich ihnen kurzfristig ein Vorteil bietet. Mittelständler zeigen einen langen Atem, wenn es darum geht, einen traditionell gewachsenen Standort zu halten. Das bedeutet keineswegs, dass sie die Augen verschließen vor den Folgen der Globalisierung. Sie suchen vielmehr ihre Nischen auf dem Weltmarkt und entwickeln kreative Lösungen, um diese Nischen zu besetzen.

Kreativ müssen die Mittelständler auch sein, um Standortnachteile auszugleichen. Zunehmender Mangel an Fachpersonal ist hier ein Schlüsselfaktor.

Bezeichnenderweise waren es die Mittelständler, die im Altkreis als erste Partnerschaften eingingen mit örtlichen Schulen. So kommen sie in Kontakt mit dem Nachwuchs, den sie für sich gewinnen wollen. Viele sind schon den zweiten Schritt gegangen und bieten ihren jungen Kräften Stipendien an für ein maßgeschneidertes Studium. Am Aufbau dieser Studiengänge wirkten sie mit.


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