CDU besucht Autohaus Fehrmann Des Deutschen liebstes Kind?

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Auch einen Oltimer Citroen Acadiane gibt es im Autohaus Fehrmann zu bestaunen. Von links: Wilhelm Kröger, Axel Meyer zu Drehle, Axel Borm, Franz-Josef Fehrmann, Reinhard Schröder, Gerd Uphoff und Carla Markus zeigten sich beeindruckt von der Ausstattung und Service des Autohauses. Foto: CDUAuch einen Oltimer Citroen Acadiane gibt es im Autohaus Fehrmann zu bestaunen. Von links: Wilhelm Kröger, Axel Meyer zu Drehle, Axel Borm, Franz-Josef Fehrmann, Reinhard Schröder, Gerd Uphoff und Carla Markus zeigten sich beeindruckt von der Ausstattung und Service des Autohauses. Foto: CDU

Gehrde. Vor einigen Jahren war angeblich des Deutschen liebstes Kind – sein Auto. Diese Zeiten haben sich geändert, fand eine Besuchergruppe des CDU-Stadtverbandes Bersenbrück-Gehrde im Autohaus Fehrmann in Gehrde heraus.

Bei Jugendlichen sinkt der Stellenwert des Autos. Der klassische Neuwagenkäufer ist im Schnitt 53 Jahre alt. Heute wird mehr Geld für Hobbys und Reisen ausgegeben, fanden Forscher laut iner CDU-Mitteilung heraus.

Seit 1980 ist Franz-Josef Fehrmann selbstständig. Gebürtig kommt er aus Vörden. Damals waren keine Gewerbegrundstücke in Neuenkirchen-Vörden verfügbar. Aus der Zeitung erfuhr er, dass in Gehrde Grundstücke angeboten wurden. Schnell wurde man sich einig und 1982 wurden die Werkstatt und Tankstelle eröffnet.

1992 fiel die Tankstelle weg. An diesem Platz befindet sich der heutige Ausstellungsraum. Fehrmann ist Vertragshändler für Mitsubishi und Citroëns. Im Frühjahr findet beim Autohaus das Kirschblütenfest statt, eine Mischung aus Hausmesse, Gewerbeschau und Frühjahrskirmes fürs Dorf.

„Diesel weiter gefragt“

„Im Umkreis von rund 30 Kilometern kommen die Kunden zu uns,“ erläutert Fehrmann. Nach seiner Einschätzung werde der Diesel als Pkw-Antrieb trotz aller Abgas-Bedenken weiter gefragt sein. Im ländlichen Raum sei der Diesel momentan zumindest noch unverzichtbar. Zwar gebe es Hybridfahrzeuge, aber der Anschaffungspreis sei höher.

In den nächsten Jahren wird sich dort sicherlich noch einiges tun, waren sich die Besucher einig. Über 100 Neu- und Gebrauchtwagen hat das Autohaus im Angebot. 18 Mitarbeiter sind momentan am Standort Gehrde beschäftigt. Für den Fall, dass Franz-Josef Fehrmann irgendwann seinen Ruhestand genießen möchte, hat er vorgesorgt. Die Nachfolge ist gesichert, verriet er der Besuchergruppe.


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