„Toughe Frauen“ in der KFD 90 Jahre Frauengemeinschaft in Ankum

Von Thomas Oeverhaus

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Ankum. Seit 90 Jahren gibt es die Katholische Frauengemeinschaft in Ankum. 1969 schloss sie sich dem bundesweiten Dachverband der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (KFD) an. Das 90-jährige Jubiläum hat die Ankumer Frauengemeinschaft jetzt zünftig gefeiert.

Gestartet wurde das Jubiläum mit einem Festgottesdienst in der St.-Nikolaus-Kirche. Banner und Abordnungen Ankumer Vereine und weiterer Frauengemeinschaften aus der Region füllten den Artländer Dom. Pfarrer Ansgar Stolte zeigte in seiner Predigt auf, dass auch die Frauengemeinschaften in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder gesellschaftlichen Umbrüchen ausgesetzt waren. Im Anschluss an den Gottesdienst gab es im benachbarten Haus Kirchenburg eine Feier, wo Ankums KFD-Vorsitzende Waltraud Summe die Begrüßung vornahm und einleitende Worte fand: „Unsere Gemeinschaft ist seit 90 Jahren lebendig, auch wenn jetzt wieder ein Wandel ansteht.“

„Sind auf einem neuen Weg“

Was in den vergangenen Jahrzehnten durch die Frauengemeinschaft alles geleistet wurde, sei wegen der Fülle kaum aufzuzählen: Gottesdienste, Pfarrfeste, Krankenbesuche, Paketaktionen und viele weitere segensreiche Dinge wurden in Erinnerung gerufen. „Jetzt sind wir auf einem neuen Weg, der bestimmt ähnlich wie der alte Weg sein wird – aber auch anders“, so die KFD-Vorsitzende. „In der heutigen Zeit haben viele nicht mehr die Zeit für Vorstandsarbeit oder ehrenamtlichen Tätigkeiten.“ Die KFD Ankum verfüge aber über „taffe Frauen“, die der Vereinigung treu bleiben und nach Kräften unterstützen.

Bevor der Abend im Haus Kirchburg seinen geselligen Verlauf nahm, blicke Waltraud Summe optimistisch in die Zukunft: „Die nächsten Jahren nehmen wir alle in Angriff mit einem Leben aus der Hoffnung.“


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