Gekommen, um zu bleiben Matthias Meister neuer Leiter des Polizeikommissariates Bersenbrück

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Sie gratulierten dem neuen Leiter des Polizeikommissariates Bersenbrück, Matthias Meister (Zweiter von rechts): von links Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay (Neuenkirchen), Polizeipräsident Bernhard Witthaut, Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken (Fürstenau), der Direktor des Amtsgerichts Bersenbrück Oliver Sporré, Anke Meister und Samtgemeindebürgermeister Horst Baier (Bersenbrück). Foto: Jürgen AckmannSie gratulierten dem neuen Leiter des Polizeikommissariates Bersenbrück, Matthias Meister (Zweiter von rechts): von links Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay (Neuenkirchen), Polizeipräsident Bernhard Witthaut, Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken (Fürstenau), der Direktor des Amtsgerichts Bersenbrück Oliver Sporré, Anke Meister und Samtgemeindebürgermeister Horst Baier (Bersenbrück). Foto: Jürgen Ackmann

Altkreis Bersenbrück. Noch kennt der Südkreisler Matthias Meister den Nordkreis kaum. Doch das wird sich ändern. Als neuer Leiter des Polizeikommissariates Bersenbrück wird der Kloster Oeseder Land und Leute kennenlernen. Sein Versprechen: Ich bin gekommen, um zu bleiben.

Die ersten Arbeitstage im Nordkreis hat Matthias Meister bereits absolviert. Nun folgte die offizielle Amtseinführung – in Ermangelung geeigneter Räume nicht im Polizeikommissariat an der Berliner Straße, sondern im Rathaus der Samtgemeinde Bersenbrück. Die stellte aus Verbundenheit zur Polizei gerne einen Raum bereit. Gekommen waren nebst Ehefrau Anke und Sohn Mads-Ole viele Kollegen von Matthias Meister – allen voran der Polizeipräsident der Polizeidirektion Osnabrück, Bernhard Witthaut, sowie dessen Stellvertreter Michael Maßmann. Natürlich fehlten auch nicht die Samtgemeindebürgermeister der Nordkreis-Kommunen – sofern sie nicht anderweitig verhindert waren.

Für ein „Riesengebiet“ zuständig

Für ein „Riesengebiet“ wird Matthias Meister künftig verantwortlich sein, wie Michael Maßmann bei seiner Rede zur „Meister-Feier“ anmerkte. 84.000 Menschen wohnten im Zuständigkeitsbereich des Kommissariates. Das Gebiet reiche von „Russland“ im Berger Ortsteil Grafeld bis nach „Ägypten“ in der Samtgemeinde Neuenkirchen. Insgesamt 90 Mitarbeiter des Kommissariats seien hier tätig. Neben vielen alltäglichen Begebenheiten beschäftigten sie sich auch mit einigen Besonderheiten – mit dem „Marsch der Lemminge“ von Ankum nach Kettenkamp am 1. Mai beispielsweise oder mit dem Reggae-Jam-Festival in Bersenbrück.

Präsenz in der Fläche zeigen

Solche Großveranstaltungen erfordern die Präsenz der Polizei. Gleichwohl müssen die Beamten auch im Alltag in der Region Gesicht zeigen. Das betonte Bernhard Witthaut, der unter anderem darauf verwies, dass in Niedersachsen in nächster Zeit 1500 neue Polizeistellen geschaffen würden. Es bestehe sogar die Aussicht auf eine Aufstockung auf 3000 Stellen. Dies sei wichtig, um Präsenz in der Fläche zeigen zu können.

In diesem Zusammenhang verwies Bernhard Witthaut auch auf den Neubau der Dienststelle an der Wilhelmstraße in Quakenbrück. Sie werde an allen Tagen in der Woche rund um die Uhr besetzt sein, wie der Polizeipräsident erklärte.

Drei Leiter in sieben Jahren

Stellvertretend für die Bürgermeister der Samtgemeinden bekräftigte Horst Baier, dass den Kommunen die Präsenz der Polizei vor Ort wichtig sei. Er hob zudem die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei und Kommunen hervor. Zugleich ließ er nicht unerwähnt, dass in den vergangenen sieben Jahren drei Leiter sich die Klinke im Kommissariat in die Hand gegeben hätten.

Wohl auch deshalb fügte Matthias Meister in seiner Ansprache hinzu, dass er gekommen sei, um zu bleiben. Er sei überwältigt von der herzlichen Aufnahme im Nordkreis, betonte er. Zu Details künftiger Arbeitsschwerpunkte könne er allerdings nach so wenigen Tagen noch keine Angaben machen. Er wisse aber dass die Polizei „größtes Vertrauen“ in der Bevölkerung genieße, wie Umfragen zeigten. Das wolle er rechtfertigen und vielleicht sogar noch ausbauen. Das gelinge vornehmlich dann, wenn die Polizei wahrnehmbar und ansprechbar sei, erklärte Matthias Meister aus langer Erfahrung heraus.

Großes Lob für Reinhard Hagen

Seit April 1996 ist der 44-Jährige bei der Polizei, hat sein Masterstudium „public administration, police management“ an der Hochschule der Polizei in Hiltrup absolviert und war zuletzt Dezernatsleiter im Stab der Polizeidirektion in Osnabrück.

Übrigens: Ein besonderes Lob ging an Reinhard Hagen. Er hatte während der Zeit der Vakanz die Leitung des Kommissariates übernommen. Er habe die Belange der Polizei hervorragend vertreten, kenne sich in der Region wie kein Zweiter aus und sei ein „toller Berater“, wie Michael Maßmann, Leiter der Polizeiinspektion Osnabrück, hervorhob.


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