Komödien, Drama und viel Musik Kulturring Bersenbrück startet am 30. September in die Saison

11.09.2018, 19:53 Uhr
Ein „Dinner für Spinner“ servieren Moritz Lindbergh (links) und Tom Gerhardt am 21. Oktober in der Aula des Bersenbrücker Gymnasiums. Foto: Nicole Brühl

Bersenbrück. Auch in der Saison 2018/2019 spannt sich der Bogen des Jahresprogramms des Kulturrings Bersenbrück weit über Gattungen und Arten hinweg. Los geht es am 30. September mit einer musikalischen Verneigung vor dem 2014 verstorbenen Udo Jürgens.

„Vielen Dank für die Blumen“, heißt es am Sonntag, 30. September, zum Auftakt des neuen Jahresprogramms des Kulturrings Bersenbrück. Die Udo-Jürgens-Schau ist eine Hommage an den Sänger, Pianisten, Entertainer und Songwriter, der bis zu seinem Tod all diese Facetten seines Schaffens mit unvergleichlicher Leidenschaft erfüllt hat. Seine generationsübergreifende, grandiose Musik und sein Lebenswerk stehen im Mittelpunkt der Bühnenshow unter der Gesamtleitung von Michael Thinnes.

Das „Dinner für Spinner“ serviert der Kulturring am Sonntag, 21. Oktober. In der geistreichen Komödie, über die in Frankreich mehr als acht Millionen Zuschauer Tränen lachten, fallen die Pointen Schlag auf Schlag. Autor Francis Veber schrieb auch die Drehbücher zu „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“ und „Ein Käfig voller Narren“. In „Dinner für Spinner“ gibt sich der überaus gutmütige Finanzbuchhalter Matthias, gespielt von Tom Gerhardt („Hausmeister Krause“), alle Mühe, dem hexenschussgeplagten Peter, der ihn zum Dinner eingeladen hat, zu helfen, löst dabei aber unabsichtlich eine Katastrophe nach der anderen aus. Innerhalb von zwei Stunden stellt er das Leben des Verlegers total auf den Kopf. Neben Tom Gerhardt bringt Regisseur René Heinersdorff mit Moritz Lindbergh („Heiter bis tödlich“) , Tina Seydel („Danni Lowinksi“), Steffen Laube („Tatort“) und Stefan Preiss („Kommissar Stolberg“) weitere TV-bekannte Schauspieler auf die Bühne.

Das Ensemble des Hamburger Ohnsorg-Theaters präsentiert am Sonntag, 25. November, das Lustspiel „Die Katze lässt das Mausen nicht“. Die Autoren sind Johnnie Mortimer und Brian Cooke, Hochdeutsch von Wolfgang Spier, die Regie hat Folker Bohnet. Schorsch und sein Schwager Hubert haben sturmfreie Bude. Das ungleiche Duo – Sexmuffel der eine, Lebemann der andere – versucht daraus erotisches Abenteuer zu machen. In dem Komödienknüller lassen es die beiden Strohwitwer richtig krachen. Überraschende Verwicklungen und Verwechslungen lassen nicht lange auf sich warten, ein komödiantisches Feuerwerk voller Situationskomik.

Am Sonntag, 9. Dezember, gibt das Ingenium Ensemble aus Slowenien ein vorweihnachtliches Konzert in der Bonnuskirche. Sechs junge Sängerinnen und Sänger aus Ljubljana bilden das Ingenium-Ensemble, das im Herbst 2009 gegründet wurde. Das Repertoire der Gruppe kennt kaum Grenzen und reicht von der geistlichen Musik der Renaissance über die Romantik bis zum Jazz- und Popsong. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Arrangements von slowenischen Volksliedern sowie Kompositionen junger, zeitgenössischer Komponisten aus Slowenien. In welcher Sparte sich die Sänger auch bewegen, immer ist musikalischer Höchstgenuss und beste Unterhaltung garantiert.

Am Sonntag, 20. Januar 2019, schlüpft der bekannte Fernsehschauspieler Helmut Zierl in die Rolle des Vertreters Willy Lohmann. Im Arthur-Miller-Drama „Tod eines Handlungsreisenden“ wird der kleine Vertreter nach Jahrzehnten zermürbenden Berufslebens von seiner Firma als nicht mehr verwendungsfähig entlassen. Seiner Familie ist der verschuldete Handlungsreisende längst entfremdet. Bereits 1949 uraufgeführt, ist Arthur Millers mit Preisen überschüttetes Stück eine auch aus heutiger Sicht beklemmende Charakterstudie eines Menschen, der in einer rein profitorientierten Gesellschaft zum Verlierer werden muss. In Zeiten von Hartz IV und weltweiter Finanz- und Wirtschaftskrisen ist es aktueller denn je.

Avantgardistisch wird es am Sonntag, 17. Februar 2019, beim Konzert des Trios „PinedaBraußStrobel“. Philip Pineda Resch (Posaune), Elisabeth Brauß (Klavier) und Kai Strobel (Schlagzeug) spielen Werke zeitgenössischer Komponisten wie Astor Piazzolla, Arnold Riedhammer, Stjepan Sulek oder Antonio Jobim. Die drei jungen Musiker haben schon reichlich Preise gesammelt. Resch spielt seit dem Alter von sechs Jahren Posaune und ist mehrfacher Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“ in Solo-, Duo- und Ensemblekategorien. Brauß wurde mit fünf Jahren in die Klavierklasse von Elena Levit aufgenommen. Neben ersten Preisen beim internationalen Steinway-Wettbewerb in Hamburg und dem Grotrian-Steinweg-Wettbewerb in Braunschweig wurde ihr 2012 der Förderpreis des Praetorius Musikpreises Niedersachsen zugesprochen. Strobel erhielt seinen ersten Unterricht bei Marta Klimasara in Stuttgart. Seit 2012 studiert er Schlagwerk an der Anton Bruckner Privatuni Linz. Er errang zahlreiche Preise bei internationalen Solo-Wettbewerben.

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