Arbeitsgruppe „Kurve“ lädt ein Erstes „Dämmershoppen“ in Rieste

Von Ilona Ebenthal

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Zum Dämmershoppen bitten Elena Walter und Enrico Pönitz (vorne) sowie (v.l.) Maren und Holger Stehr, Katharina Walter und Jürgen Mothes die Bürger. Foto: Ilona EbenthalZum Dämmershoppen bitten Elena Walter und Enrico Pönitz (vorne) sowie (v.l.) Maren und Holger Stehr, Katharina Walter und Jürgen Mothes die Bürger. Foto: Ilona Ebenthal

Rieste. Frischen Wind in die kulturellen Veranstaltungen möchte eine Gruppe Riester bringen. Am Samstag, 22. September, von 17 bis 23 Uhr laden sie zum „1. Riester Dämmershoppen“ ein.

Kein Schreibfehler hat sich da eingeschlichen, denn es handelt sich um einen „gemütlichen Flohmarkt bei Sonnenuntergang“. Auf dem Wendehammer vor dem Kindergarten St. Katharina in der Bahnhofstraße 39a haben alle Riester die Möglichkeit, einen Flohmarktstand aufzubauen oder selber bummeln zu gehen. Trödel, Handwerk, Spielwaren oder Kunst, hier soll für jeden etwas dabei sein.

Zehn Teilnehmer haben sich bereits angemeldet, berichtet Katharina Walter, die das Ganze zusammen mit Holger und Maren Stehr, Jürgen Mothes, Elena Walter und Enrico Pönitz als bisher noch nicht eingetragener Kulturverein „Riester Kurve“ organisiert. Hervorgegangen ist die Arbeitsgruppe aus dem Aktionsabend „Rieste braucht dich“, zu dem im November 2017 im Rahmen der Dorferneuerung eingeladen wurde. „Etwas Junges, Hippes, Unkonventionelles“ sollte es sein, erklärt Enrico Pönitz, der die Plakate und Flyer entworfen hat. Gesucht habe man „eine Veranstaltung, die es noch nicht gibt und die für alle etwas ist“, sagt Katharina Walter.

Viele Ideen hat die junge Gruppe, die sich auch „über Zuwachs freuen“ würde. In Verbindung mit Vereinen und Verbänden wollen sie sich bei der Einweihungsfeier des Ehrenmalsplatzes beteiligen. Ein Weinfest können sie sich ebenfalls vorstellen. „Wir sind ein unbeschriebenes Blatt“, meint Holger Stehr, und Jürgen Mothes ergänzt: „Wir haben noch kein Zuhause“. Feste Räumlichkeiten im Ort stehen nämlich auf der Wunschliste der Gruppe, die sich jetzt erst einmal auf das „Dämmershoppen“ konzentriert.

Maximal drei Meter Länge pro Standbetreiber haben sie festgelegt. Tische können auch zur Verfügung gestellt werden. Für Licht am Stand müsse jeder Betreiber selbst sorgen. Der „Gemütlichkeitsfaktor“ soll bei diesem Event allerdings nicht zu kurz kommen, und die Bäume sollen angestrahlt werden, „damit es ein bisschen charmant aussieht“, erklärt Katharina Walter. Außerdem werde es Plätze für Begegnungen, Gespräche und Spiele geben. Eine Box zum Sammeln von Ideen und Anregungen werde außerdem aufgestellt.


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