Mehr Geld für Fortbildungen Umweltausschuss in Rieste empfiehlt „Nuba“-Förderung

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Die Pflege und Verschönerung der öffentlichen Beete soll durch „Patenschaften“ geregelt werden. Foto: Ilona EbenthalDie Pflege und Verschönerung der öffentlichen Beete soll durch „Patenschaften“ geregelt werden. Foto: Ilona Ebenthal

ieb Rieste. Bei der Sitzung des Riester Ausschusses für Umwelt, Tourismus, Soziales und Partnerschaft im Rathaus herrschte nahezu in allen Punkten Einmütigkeit zwischen den Fraktionen. Unter anderem soll, um den Bauhof zu entlasten, die Möglichkeit von „Beetpatenschaften“ für Anlieger geprüft und ausgearbeitet werden.

Nach zweistündiger Aussprache kamen die Ausschussmitglieder zu folgenden Ergebnissen: Dem Antrag der SPD-Fraktion, jedem Ratsmitglied 100 Euro (vorher 80) pro Jahr für qualifizierte Fortbildungen zu gewähren, stimmten alle Ausschussmitglieder zu. Wenn am Ende des Jahres das Budget von 1500 Euro (15 Ratsmitglieder) nicht ausgeschöpft wurde, haben Seminarteilnehmer die Möglichkeit, auch den Restbetrag bis maximal 250 Euro erstattet zu bekommen. Hiermit soll ein Anreiz geschaffen werden, die Freizeit für Fortbildungen zu nutzen, denn die Aufgaben der Ratsmitglieder seien „komplexer und aufwendiger“ geworden, meinte Christian Scholüke, Fraktionsvorsitzender der SPD.

Leuchtturmprojekt „Nuba“

Ebenfalls einstimmig fiel die Beschlussempfehlung für die finanzielle Unterstützung für das „Nuba“ aus. Das Naturschutz- und Bildungszentrum am Alfsee wurde als „Leuchtturmprojekt“ und „positiv für die Entwicklung von Rieste“ bezeichnet. Es erhält in den Jahren 2019 und 2020 jeweils eine Zuwendung in Höhe von 10000 Euro „unter Vorbehalt der jeweiligen Haushalte“, wie Andrea Blanke (CDU) betonte. 25000 Euro hatte die Samtgemeinde bei der Mitgliedskommune beantragt. Rieste möchte außerdem einen Sitz im zu gründenden Beirat erhalten und die Seminarräume nutzen dürfen. Der Beitrag der Gemeinde sei eine Investition für den Aufbau der Ausstellung, erklärte Blanke. Da die „Haushaltsmöglichkeiten stark eingeschränkt“ seien, lehnte sie wie auch die Ausschusskollegen eine Mitfinanzierung der laufenden Kosten ab.

Zwei neue Bäume

Zwei Pflanzaktionen beurteilten die Ausschussmitglieder positiv. Zu entscheiden war nur die Standortfrage. Für den „Baum des Jahres“, eine Esskastanie, soll ein Standort beim Kindergarten angefragt werden. Der „Baum des Friedens“, den eine muslimische Gemeinde gerne pflanzen möchte, soll im dritten Quartal 2019 auf dem Ehrenmalplatz, nach der offiziellen Einweihung des Platzes, im Rahmen einer kleinen Feier gesetzt werden. Dieser Standort erhielt bei fünf Ja-Stimmen die einzigen zwei Ablehnungen des Abends.


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