„Deine Stimme – deine Kirche“ Ankum: Pfarreiengemeinschaft auf Kandidatensuche

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Bersenbrück Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

rAuch das macht eine  Pfarreiengemeinschaft aus: Namenstagsfeier für die Träger des Namens Johannes in allen Varianten. Foto: Thomas OeverhausrAuch das macht eine Pfarreiengemeinschaft aus: Namenstagsfeier für die Träger des Namens Johannes in allen Varianten. Foto: Thomas Oeverhaus

Ankum-Eggermühlen-Kettenkamp. Im November stehen in den katholischen Kirchengemeinden im Bistum Osnabrück die Wahlen von Pfarrgemeinderäten und Kirchenvorständen an. In der Pfarreiengemeinschaft Ankum ist ein Team auf der Suche nach geeigneten Kandidaten.

Warum sollten Gläubige sich für die Kirchengemeinde im Pfarrgemeinderat oder im Kirchenvorstand engagieren? In einem gemeinsamen Pfarrgemeinderat und in verschiedenen Ausschüssen arbeiten Mitglieder aller drei Kirchengemeinden zusammen, Kirchenvorstände gibt es dagegen sowohl in Ankum als auch in Kettenkamp und in Eggermühlen, teilt dazu die Pfarreiengemeinschaft mit. In allen Gremien sind engagierte Frauen und Männer unterwegs, jedoch verlängert der eine oder die andere aus verschiedenen Gründen seine Amtszeit nicht. „Von daher freuen wir uns auf interessierte Kandidatinnen und Kandidaten“, so Pastoralreferentin Ruth Schmitz.

Die Gründe für eine Kandidatur könnten ganz vielfältig sein: der Wunsch, mitzugestalten und mitzuentscheiden beispielsweise oder auch, Traditionen zu bewahren und Neues zu gestalten oder Verantwortung zu übernehmen und so auf vielfache Weise dem eigenen Glauben Gestalt zu geben.

Lebendige Gemeinde

Talente und Begabungen können eingebracht werden und neue Ideen. Andersrum ist es auch sehr schön, wenn erfahrene Mitglieder erneut kandidieren, auch Erfahrung und Wissen sind ein großer Schatz für eine Kirchengemeinde. Möglichst breit gefächert sollte das Altersspektrum der Kandidaten sein. Wenn verschiedene Generationen sich für eine Sache einsetzen, kann das das Ergebnis nur positiv beeinflussen.

Was macht ein Pfarrgemeinderat? Der Pfarrgemeinderat setzt sich ein für eine „lebendige Gemeinde“ und versucht, möglichst viele Menschen daran zu beteiligen. In einer Zeit gesellschaftlicher Veränderungen gilt es, neue Ideen zu entwickeln, wie die Kirche den Menschen nahe sein kann, in der Vorbereitung von Kindern und Jugendlichen auf die Sakramente, durch Glaubensorte für Erwachsene, mit lebensnahen Gottesdiensten und Einsätzen für Menschen in Not. Der Pfarrgemeinderat arbeitet mit den kirchlichen Gruppierungen, aber auch außerkirchlichen Gruppen und Einrichtungen zusammen. Wählbar für den Pfarrgemeinderat sind Gemeindemitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Was macht der Kirchenvorstand? Der Kirchenvorstand vertritt die Kirchengemeinde und ist zuständig für deren finanzielle und verwaltungsrechtliche Angelegenheiten. Er stellt den Haushalt auf und berät und entscheidet unter anderem über finanzielle Ausgaben, Vermietung und Verpachtung von kirchlichen Immobilien und den Betrieb von Kindertagesstätten. Wählbar für den Kirchenvorstand sind Gemeindemitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Beide Gremien bieten eine Vielzahl von Möglichkeiten, Begabungen, Fähigkeiten und Engagement einzubringen, ganz individuell. Und beide Gremien brauchen Frauen und Männer, Jugendliche und Erwachsene, die bereit sind, mitzudenken, mitzuentscheiden und mitzumachen. Gemäß dem Motto „deine Stimme – deine Kirche“ sind alle Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft eingeladen, ihre Begabungen in die Gestaltung des kirchlichen Lebens einzubringen und zu kandidieren.


Weitere Informationen gibt es vor Ort und im Internet: www.deinestimme-deinekirche.de.

Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN