Fische gerettet Wasservögel am Ankumer See starben an Darmentzündung

Von Burkard Dräger

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Stille auf dem Ankumer See. Die Hitzewelle hat zum Tod vieler Wasservögel geführt. Foto: Burkhard DrägerStille auf dem Ankumer See. Die Hitzewelle hat zum Tod vieler Wasservögel geführt. Foto: Burkhard Dräger

bdr Ankum. Auch am Ankumer See ist still geworden, die meisten der Wasservögel sind tot.

Die langanhaltende Hitzewelle habe die Pflanzen auf der Wasseroberfläche verderben lassen, teilt dazu die Gemeindeverwaltung auf Anfrage mit. Die Enten und Gänse hätten keine Nahrung mehr gefunden und nur noch den Grit, den Sand vom Gewässergrund aufgenommen. Die Folge seien entzündete Därme gewesen, an denen die Tiere starben. Das habe eine eingehende Untersuchung des auf Geflügel spezialisierten Veterinärlabors Dres. Arnold in Ankum ergeben.

Gemeindemitarbeiter hätten 34 tote Enten und zwei Nilgänse eingesammelt. Die restlichen Gänse hatten sich wohl schon rechtzeitig auf den Weg in ihre Winterquartiere gemacht.

Die Ankumer Feuerwehr habe das Wasser der beiden Seen aufgesprudelt und mit Sauerstoff angereichert. Das habe wohl immerhin den den Fischen im Wasser geholfen, denn es sei kein Fischsterben zu verzeichnen gewesen. Dank kühlerer Temperaturen und Regenfällen sei mit einer Normalisierung zu rechnen. Es würden sich wohl bald wieder Enten ansiedeln, und es werde wieder Leben auf den Ankumer Seen einkehren.


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