Treffen mit Verkehrsinitiativen Baier kämpft weiter für Busanbindung an den Niedersachsenpark

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Damit mehr Menschen im Osnabrücker Nordkreis in den Bus steigen, muss das Angebot des ÖPNV verbessert werden. Darin waren sich Bersenbrücks Samtgemeindebürgermeister Hort Baier und die Vertreter von Verkehrsinitiativen einig. Symbolfoto: dpaDamit mehr Menschen im Osnabrücker Nordkreis in den Bus steigen, muss das Angebot des ÖPNV verbessert werden. Darin waren sich Bersenbrücks Samtgemeindebürgermeister Hort Baier und die Vertreter von Verkehrsinitiativen einig. Symbolfoto: dpa

Bersenbrück. Das Angebot von Bahn und Bus im Osnabrücker Nordkreis muss weiter verbessert werden, um Menschen eine Alternative zum Auto zu bieten. Diese Auffassung vertraten übereinstimmend Samtgemeindebürgermeister Horst Baier und Vertreter von Verkehrsinitiativen im Gespräch über konkrete Projekte.

Wie es in einer mit Baier abgestimmten Pressemitteilung der Grünen heißt, biete die Nordwestbahn ein gutes Angebot, um zwischen Nordkreis und Osnabrück-Altstadt sowie Hauptbahnhof zu pendeln. Erforderlich sei aber mehr Pünktlichkeit. „Zweigleisigkeit und Elektrifizierung könnten auch für die Reaktivierung des Bahnhaltes in Alfhausen eine Perspektive bieten“, betonte Baier. Vorher sei der Einsatz eines Schienenbusses Ankum– Bersenbrück–Alfhausen–Osnabrück denkbar.

Gut sei, dass die Schließung und Sicherung von Bahnübergängen zwischen Rieste und Bramsche jetzt angepackt werde, da hierdurch eine Beschleunigung auf der Bahnstrecke erreicht werde.

Erforderlich sei auch eine Beschleunigung der Busverbindungen wie auf der Strecke Fürstenau–Ankum. „Die Stadt Osnabrück muss mit Vorrangschaltungen und separaten Busspuren endlich ihre Hausaufgaben machen, damit die Busse aus dem Landkreis in Osnabrück nicht im Stau stecken bleiben“, forderte Thomas Polewsky von der Osnabrücker Klimaallianz. Hinsichtlich der von Busunternehmer Nieporte geforderten Beschleunigung zwischen Ankum und Bersenbrück, um die dortigen Bahnabfahrten rechtzeitig zu erreichen, habe ein Ingenieurbüro im Auftrag der Samtgemeinde Bersenbrück verschiedene Maßnahmen entwickelt, die jetzt zu bewerten seien, berichtete Baier.

Keine Fortschritte gebe es hinsichtlich einer Busanbindung an den Niedersachsenpark, bedauerte Baier. Er habe der VOS Nord den Auftrag gegeben, ein Konzept für die Anbindung von Alfhausen an die Bahnhöfe Rieste und Bersenbrück und des Niedersachsenparks zu entwickeln.

Das seit Langem geforderte Gemeinschaftsticket für Bus und Bahn, wie es das im Osnabrücker Südkreis gebe, komme für den Nordkreis noch nicht voran. Der VOS Nord sei es laut Aussage von Baier zumindest gelungen, das Land hinsichtlich einer Kombilösung beim Ticketkauf zu überzeugen. Damit könne im Bus demnächst auch das Bahnticket erworben werden. Eine Bezuschussung dieses Tickets durch den Landkreis sei zugesagt worden. Für die Aufzüge an der Bahnbrücke in Bersenbrück fehle noch immer die Zustimmung der CDU-Mehrheitsfraktion im Stadtrat.

Die Pläne der Planungsgesellschaft Nahverkehr Osnabrück (Planos), diese Projekte voranzubringen, stellte Heinrich Klumpe von der Eisenbahnergewerkschaft EVG vor. Sinnvoll sei es, die Planos auf rechtlich eigene Füße zu stellen und die Vermengung mit den Osnabrücker Stadtwerken zu beenden.


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