Dorfgemeinschaft funktioniert Pflasterarbeiten beim RuF Alfhausen in Rekordzeit

Von Siegfried Wistuba

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Nicht alle Helfer konnten sich beim Fototermin versammeln. Dafür repräsentieren Ruth Wörtmann, Luisa Uphaus und Harald Vodde den Vorstand des Reit- und Fahrvereins Alfhausen, Stefan Kuper den Sportverein, Christoph Bedenbecker die beiden Schützenvereine, und Amelie Uphaus auf „Lausbub“ ergänzte den Dank an alle Helfer mit einem kräftigen Wiehern ihres Pferdes. Foto: Siegfried WistubaNicht alle Helfer konnten sich beim Fototermin versammeln. Dafür repräsentieren Ruth Wörtmann, Luisa Uphaus und Harald Vodde den Vorstand des Reit- und Fahrvereins Alfhausen, Stefan Kuper den Sportverein, Christoph Bedenbecker die beiden Schützenvereine, und Amelie Uphaus auf „Lausbub“ ergänzte den Dank an alle Helfer mit einem kräftigen Wiehern ihres Pferdes. Foto: Siegfried Wistuba

Alfhausen. Der Reit- und Fahrverein Alfhausen hat bei den Pflasterarbeiten auf dem Vereinsgelände tatkräftige Unterstützung anderen Alfhausener Vereine bekommen. In nur drei Tagen war die Arbeit erledigt.

Es ist erst etwa ein Jahr vergangen, seit der Reit- und Fahrverein Alfhausen neben der Reithalle mit viel Eigenleistungen ein neues Stallgebäude errichtet hat. Aber schon vor dem Stallneubau galt das Gelände neben der Reithalle und vor dem Springplatz seit Jahren bei Regenwetter als Morastfläche und damit unbenutzbar.

Mit dem Stallneubau hat sich diese Situation zwar etwas geändert, aber behoben konnte sie noch nicht werden. Und so kam es kürzlich zu einem Blitz-Arbeitseinsatz, denn die vernünftigste Möglichkeit war, die Fläche zu pflastern und Wasserabflussmöglichkeiten zu schaffen. Das sollte natürlich in Eigenleistung geschehen, und viele Hände waren dazu notwendig.

Bekanntlich sind die Alfhausener Vereine recht gut untereinander vernetzt. Diese Chance gilt nicht nur für gegenseitige Einladungen, sondern auch für gegenseitige Hilfestellungen verschiedenster Art.

So war es kein Wunder, dass der „Hilferuf“ der Pferdefreunde aus Thiene auf ein breites Echo stieß. „Abordnungen“ der beiden Schützenvereine Alfhausen und Heeke-Hadern, des Sportvereins, der Feuerwehr und weitere Helfer aus der Dorfgemeinschaft verabredeten mit den Pferdesportlern einen gemeinsamen Arbeitseinsatz mit Muskelkraft und passenden Maschinen.

An nur zwei Tagen wurde ausgekoffert, planiert, Sand beschafft, dieser eingeebnet und verdichtet und am dritten Tag darauf die Betonpflastersteine verlegt und festgerüttelt. Das Ganze geschah nicht etwa in Vorgartengröße, sondern auf einer schon eher respektablen Grundstücksgröße. Die jetzt repräsentative Eingangsfläche zum eigentlichen Vereinsgelände, auf der an den drei Arbeitstagen viel Schweiß vergossen wurde, misst immerhin mehr als 600 Quadratmeter.

Ein Beispiel für den Zusammenhalt im Dorf, aber auch für Qualität und Schnelligkeit, wenn man darüber nachdenkt, wie lange manche Wege- oder Straßenbaustellen gesperrt werden.


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