Fördergelder gut angelegt Kreistagsfraktion der Grünen besucht Germanenland am Alfsee

Beeindruckt zeigten sich die Kreistagsabgeordneten der Grünen bei der Besichtigung des Germanenlandes mit Horst Baier (Dritter von rechts) und Anton Harms (rechts). Foto: Die GrünenBeeindruckt zeigten sich die Kreistagsabgeordneten der Grünen bei der Besichtigung des Germanenlandes mit Horst Baier (Dritter von rechts) und Anton Harms (rechts). Foto: Die Grünen

Rieste. Die ersten Gäste wohnen bereits in der neuen Urlaubswelt Germanenland. Davon konnten sich die Mitglieder der Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, begleitet von Samtgemeindebürgermeister Horst Baier und geführt vom Geschäftsführer der Alfsee GmbH, Anton Harms, überzeugen.

Rieste

Die neue Abenteuerwelt im Germanenland steht baulich kurz vor dem Abschluss; zwar macht das heiße Sommerwetter den vielen naturnahen Anpflanzungen schwer zu schaffen, aber alle Beteiligten sind bemüht den gesteckten Zeitplan einzuhalten. Auf der knapp drei Hektar großen Fläche sind drei unterschiedliche Dörfer entstanden: Wehr-, Wald- und Fischerdorf.

Die urig, mit viel Holz und großer Liebe zum historischen Detail eingerichteten Häuser laden ihre Gäste ein, ganz in die Welt unserer Vorfahren einzutauchen, stellt Fraktionssprecher Rainer Kavermann fest. Als finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion sieht er hier die Fördergelder des Landkreises gut angelegt, schreibt die Kreistagsfraktion der Grünen in einer Pressemitteilung. Dies bestätigt auch seine Fraktionskollegin Anna Kebschull, der die naturnahen Spiel- und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder und Erwachsene besonders gut gefallen. „Im Gegensatz zu anderen rein erlebnisorientierten Angeboten unserer Region können die Urlaubsgäste hier Geschichte neu erfahren und erleben“, ist sich Kebschull sicher.

Geschäftsführer Harms informiert die Grünen auch über weitere geplante Aktionen, jedes Haus erzähle eine spannende Geschichte vom Leben der Germanen als Töpfer, Fischer oder Korbflechter, was auch die Namensgebung der Häuser widerspiegelt. Ein besonderer Ort ist auch das neue Langhaus im vorderen Teil des Areals, es wird bald schon für viele weitere Attraktionen und Angebote zur Verfügung stehen.

Mit den Feriengästen sei auch geplant, handwerkliche Arbeiten aus der Zeit der Germanen selbst zu errichten, dies fördere das Verständnis um die besondere Historie dieses Ortes und mache ein unmittelbares Geschichtserleben möglich. „Vielleicht identifizieren sich unsere Urlauber ja dann so sehr mit diesem neuen Ferienangebot, dass sie uns treu erhalten bleiben“, meint Harms mit einem Augenzwinkern.

Das Projekt wurde vom Land Niedersachsen aus Mitteln der Europäischen Union mit 752000 Euro und vom Landkreis in Höhe von einer Millionen Euro gefördert.

Anschließend berichtete Baier vom geplanten Naturschutz- und Bildungszentrum auf dem Alfsee-Deich. Hier sollen eine Anlaufstelle für Touristen und ein Zentrum für den Naturschutz und die Umweltbildung entstehen. „Wir müssen der zunehmenden Gefährdung der Natur und der abnehmenden Artenvielfalt etwas entgegensetzen und vor allem die Besucher des Alfsees und die Menschen in der Region über die Bedeutung des Naturschutzgebietes am Alfsee informieren“, formulierte Baier die Ziele des Projekts. pm


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