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Reichlich kostbares Nass Dusch-Flat im Dusch-Camp zur Reggae Jam in Bersenbrück

Von Björn Thienenkamp


Bersenbrück. Ein Wochenende ohne Wasser? Das geht natürlich gar nicht! Die Besucher des Reggae Jam Festivals in Bersenbrück waren allemal reichlich versorgt, neben Waschbecken und Trinkwasserstellen gab es auch noch eine Dusch-Flat im Dusch-Camp und sogar Kohlensäure als Gratiszugabe.

„Kein Trinkwasser“ steht am Hase-Stadion des TUS Bersenbrück an den acht großen Plastikwannen, in die aus jeweils zwei Zapfhähnen Wasser gelassen werden kann. Julia Symes spült. „Ich habe Küchendienst und daher Spülmittel, Schwamm, Schüssel und Trockentuch dabei“, listet die 26-Jährige auf, die zusammen mit zwei Freundinnen aus Köln hier ist.

Ihr gegenüber putzt sich Susanne Martins die Zähne. „Einfach für die Party ein bisschen frisch machen“, will sich die 55-Jährige. „Ich finde das gut, dass die Dixi-Klos regelmäßig geleert werden“, freut sich die Dortmunderin auch über diesen Service. „Es wird Einiges für die Besucher gemacht“, lobt die Frau, die zusammen mit ihrem Freund angereist ist.

Dusch-Flat mit dem Camping-Bändchen

„An der bisherigen Stelle war man komplett im Sichtfeuer und wurde morgens von den Frühstückenden beobachtet, hier kann man nun in Ruhe Zähneputzen“, erklärt Holger Theis. „Erstmalig haben wir hier das Dusch-Camp, bei dem es mit dem Camping-Bändchen eine Dusch-Flat gibt“, schildert der 52-Jährige, der für die Firma Dettmer dann auch schon wieder entschwindet, um die Mülltonnen entlang der Budengasse zu leeren, während sich neue Besucher die Füße waschen. Oder das Wasser in Trinkflaschen füllen, denn es wird gemunkelt, das Wasser sei trotz des Warnhinweises zum Trinken geeignet.

Trinkwasserstellen beim Festival

„Trinkt ausreichend Wasser. Auf dem Festivalgelände gibt es Trinkwasserstellen, wo ihr euch kostenlos mit Wasser versorgen könnt.“ So steht es ja unter der Rubrik „Lärm & Gesundheit“ auch auf der Homepage des Reggae Jam Festivals. Wer auf Nummer sicher gehen will, benutzt also den Zapfhahn, den das THW an einer Hauswand bei der Talger Feuerwehr installiert hat; Oberfeuerwehrfrau Saskia Schreip und ihre Truppe helfen gerne bei der Orientierung an zentraler Stelle.

„Die blauen Leitungen mit einer Länge von zwei bis drei Kilometern sind für die Trinkwasserversorgung“, erklärt Frank Albutat. „Das Material, mit dem auch die Verkaufsstände versorgt werden, gehört dem Veranstalter, wird aber bei uns gelagert“, schildert der Ortsbeauftragte des THW Quakenbrück. „Wir haben alles desinfiziert, der Trinkwasserverordnung entsprechend, die auch weitere Richtlinien enthält, die wir einhalten“, versichert der 52-Jährige.

Und natürlich gibt es das gute Bersenbrücker Wasser auch wieder direkt ins Glas: Etwa von Nicole Scherbak am Stand des Wasserverbandes Bersenbrück neben dem Jugend- und Bildungshaus - ebenfalls kostenlos und auf Wunsch sogar mit Kohlensäure. „Wir haben hier ohne Ende Zulauf“, berichtet Jugendpfleger Maik Bienk. „In den letzten beiden Tagen habe ich hier wohl fünf Liter bekommen“, freut sich Daniel Müller. „Mit Kohlensäure ist das toll zum Mischen einer Weinschorle“, erklärt der Frankfurter.


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