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Bersenbrück Reggae Jam 2018 - Der Auftakt

Von Reinhard Fanslau


Bersenbrück. Perfekter Auftakt der Reggae Jam 2018. Bei 34 Grad und Sonnenschein bis zum Abwinken feierten im Bersenbrücker Klosterpark die Fans der jamaikanischen Musik ihr Festival.

Das Gelände vor den zwei Bühnen füllte sich wie üblich am Freitag recht gemächlich. Den Auftakt machte die Band „Unlimited Culture“ um Frontmann Lenny Souljah aus Regensburg. Mit gefälligem Roots Reggae und einer soliden Show hatte die Formation leichtes Spiel und sorgte schon gleich zum Beginn der drei Festivaltage für Stimmung. 

Von der Hitze ließen sich die Feierwilligen sowieso nicht stören. Einige hatten sich mit einem Sprung in den angrenzenden Fluss Hase abgekühlt. Die meisten waren auch so vernünftig, viel Mineralwasser zu trinken. 

Zufrieden mit dem Auftakt war auch Veranstalter Bernd Lagemann. „In der Vorbereitung ist alles glatt gelaufen und man sieht nur zufriedene Menschen, wenn man sich hier umsieht“, sagte der allseits auch als „Sheriff“ bekannte Vater des Festivals. 

Zwei der zufriedenen Besucher waren Nico und Torsten aus Braunschweig. Zum sechsten Mal ist Nico in Bersenbrück. Er hat keine speziellen musikalischen Favoriten, die er unbedingt sehen will. „Ich weiß, dass ich immer gute Künstler sehe, wenn ich mir eine Karte kaufe und aufs Konzertgelände gehe“. Für Torsten ist es die Reggae-Jam-Premiere. Schon nach kurzer Zeit ist er begeistert von der familiären Atmosphäre des Festivals. „Die Leute, die hier kommen, geben mir etwas. Es ist faszinierend, wie harmonisch das hier abgeht. Wenn alle Menschen und Politiker so miteinander umgehen würden, dann gäbe es keine Kriege mehr.“ 

Musikalische Höhepunkte waren die Auftritte zweier Kinder von berühmten Vätern. Nkulee Dube, die Tochter von Lucky Dube, dem so genannten „Bob Marley Südafrikas“ und Andrew Tosh, dem Sohn des legendären Peter Tosh.


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