Reiterstaffel auf Patrouille 25 Drogenfunde auf der Reggae Jam in Bersenbrück

Von Martin Schmitz


Bersenbrück. Die Polizei teilt mit, dass die üblichen Drogenkontrollen der Anreisenden des Reggae-Jam-Festivals begonnen haben. Am Donnerstag wurden 25 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz festgestellt.

Sichergestellt wurden dabei Cannabis, Haschisch, Ecstasy, Kokain und Amphetamine. Auch am Freitag gingen die Kontrollen weiter. Sie gehören zu einer Polizeistrategie, die vornehmlich verhindern soll, dass Festivalteilnehmer sich im Drogenrausch ans Steuer setzen und Verkehrsunfälle verursachen. Außerdem sollen Drogendealer abgefangen werden, die auf dem Festival ihr Geschäft machen wollen. Wie Hubert Kortland von der Polizei Bersenbrück mitteilt, setzte die Polizei die Kontrolle mit Drogenspürhunden am Freitagnachmittag am Bersenbrücker Bahnhof fort. Dort seien weitere Verstöße festgestellt worden, allerdings mit abnehmender Tendenz. Außerdem sei die niedersächsische Polizeireiterstaffel in Bersenbrück eingetroffen, die auf dem Festivalgelände patrouilliert. Dank ihrer Übersicht gelingt es den Polizeireitern immer wieder, Drogendeals aufzudecken.

Die Polizei weist aber auch immer wieder darauf hin, dass die Zahl der Verstöße gemessen an der Zahl der Besucher (15- 20.000) eher durchschnittlich sei. Auch seien die Mengen der sichergestellten Drogen klein.

Kortland berichtete außerdem, dass die außergewöhnliche Hitze Polizeihunde und den Pferden zu schaffen mache. Die Hunde dürften öfters im Schatten Pause machen, bekämen sogar Abkühlung mit Wasser aus einem Gartenschlauch. Die Reiterstaffel müsse darauf achten, keine allzu großen Strecken durch die pralle Sonne zurückzulegen.


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