Ferienspaß 2018 Cooler Hiphop im Jugendheim in Gehrde

Von Lena Kolde

Die Tanzlehrerin nahm sich Zeit, um bei Fragen zu helfen und alle Übungen ausführlich zu erklären. Foto: Lena KoldeDie Tanzlehrerin nahm sich Zeit, um bei Fragen zu helfen und alle Übungen ausführlich zu erklären. Foto: Lena Kolde

Gehrde. Sieben Ferienkinder haben sich im evangelischen Jugendheim Gehrde getroffen, um das Hiphop-Tanzen zu lernen. Mit Viktoria Adam konnten sie sich von einer erfahrenen Tänzerin einiges abgucken.

Die 22-jährige Viktoria Adam tanzt bereits seit zehn Jahren, unter anderem auch auf Wettbewerben für das Bauchtanzen oder für die berühmten Bollywood Tänze. Nachdem die Musikanlage nach ersten Störungen einsatzfähig war, konnte es losgehen. Der angenehm kühle Aufenthaltsraum des Jugendheims entwickelte sich zur Sporthalle. Die Mädchen tobten sich zunächst schon einmal aus und zeigten ihr akrobatisches Können, das selbst Viktoria Adam und Betreuerin Anita Pfaffenrot staunen ließ.

Nach der kurzen Vorstellungsrunde anhand eines Spieles in der Form von „Ich packe meinen Koffer“ mit Tanzschritten, mussten sich dann alle gemeinsam noch einmal professionell von Kopf bis Fuß dehnen. Hierbei erklärte Viktoria Adam wichtige Themen rund um den Muskelaufbau sowie die Vor- und Nachteile von kurzen oder langen Bändern.

Hauptsache seinen Spaß haben

Dann konnten endlich die ersten Hiphop-Tanzeinheiten zur passenden Musik eingeübt werden. Gespannt schauten die vierzehn Augen auf ihre Tanzlehrerin, die jeden Schritt und jede Bewegung vormachte. „Ihr müsst cool und locker sein und euch nicht wie ein Roboter bewegen“, lautete dabei die Grundregel für das Tanzen. Und so übten sich die Mädchen im „Bouncen“, also im lockeren Wippen der Beine. Dadurch fielen die Bewegungen gleich viel leichter und sahen auch schon „cooler“ aus.

Das Wichtigste sei allerdings, sich nicht so viele Gedanken über mögliche Fehler zu machen, sondern einfach seinen Spaß zu haben, betonte Viktoria Adam. Dies in die Tat umzusetzen, fiel den Mädchen nicht schwer.

Anregungen, Wünsche oder Fragen? E-Mail: ferienspass@ bersenbruecker-kreisblatt.de


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