„Titelverteidiger“ nicht zu bezwingen Kein neuer Aufschlag-Weltrekord in Ankum

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bdr Ankum. Auch das 14. Team-Tennis-Bratpfannenturnier des TV Ankum auf der Tennisanlage am Ankumer See war wieder ein voller Erfolg, auch wenn diesmal weniger Teams teilnahmen.

Wegen der hochsommerlichen Temperaturen trafen die letzten Anmeldungen zum Bratpfannenturnier nur recht zögerlich ein, und einige Teams sagten dann auch noch kurzfristig ab. So waren es noch 25 Teams die zu diesem etwas anderen Wettkampf antraten.

Planschbecken zur Abkühlung

Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch, denn das Organisationsteam des Tennisvereins hatte alles bestens vorbereitet und zur Abkühlung erhitzter Spieler sogar ein großes Planschbecken bereitgestellt, das im Verlaufe des Turniers auch ausgiebig genutzt wurde. Auch Bratwurststand und Getränkepavillon wurden fleißig frequentiert, ersterer, wegen der leckeren Bratwurst, und weil Sportler ja auch irgendwann Hunger bekommen, und der Getränkepavillon, weil man ja von Beginn an auf den Meterpokal zugearbeitet hat.

Kontrolle der Pfannen

Doch bevor es losgehen konnte mussten sich die Teams erst einschreiben lassen, und die Bratpfannen wurden von den Organisatoren auf Spieltauglichkeit geprüft. Die Spielregeln sagen ja, dass es „handelsübliche“ Bratpfannen sein müssen, in denen man noch ein Spiegelei braten kann. Altbekannte Teams wie die „Grandes Cojones“ aus Köln, „Hinz und Kunz“, „Die Ossis“ und natürlich „Rast“ aus Quakenbrück, die sich in „Die Titelverteidiger“ umbenannt hatten, waren wieder dabei. In vier Gruppen wurde danach um jeden Punkt gekämpft - oder auch nicht - denn manche Teams waren nur wegen des großen Spaßes dabei.

Berger Damen halten mit

Da waren dann auch ganz enge Spiel zu sehen, so zum Beispiel, als „Die Titelverteidiger“, Jan-Henrik Grote und Moritz Tüting, gegen die jungen Damen von „Viking 2.0“, Claudia Mehmann und Friederike Pauli, spielten. Mit nur einem Punkt vor konnten sich da die Favoriten aus Quakenbrück gegen die Damen aus Berge durchsetzen. Auf fünf Plätzen wurde gespielt, und auf allen ging es immer hoch her, mit zwischenzeitlicher Abkühlung und auch mit kräftiger Stärkung der Spielfreude.

Hart gefightet

Nach und nach schälten sich „Hinz und Kunz“, Christian Wübben und Gero Oberschmidt, sowie „Die Titelverteidiger“ als stärkste Teams heraus, die sich dann auch im Endspiel gegenüber standen. Da wurde hart gefightet, doch am Ende setzten sich „Die Titelverteidiger“ beim 20:15 mit fünf Punkten vor noch souverän durch. Zum dritten Mal hintereinander konnten sich Jan-Henrik Grote und Moritz Tüting damit Deutscher Meister im Bratpfannen-Team-Tennis nennen und wurden ein weiteres Mal in die Hall of Fame aufgenommen.

Rekord hat Bestand

In der Trostpfannenrunde hatten sich zuvor schon die durchweg stark aufspielenden Damen von „Viking 2.0“ durchgesetzt und sich den kräftigen Schluck aus der Trostpfanne verdient. Beim Meterpokal waren auch in diesem Jahr, wie schon in den Jahren zuvor, die „Grandes Cojones“ aus Köln nicht zu schlagen. Und dann war da ja noch der Versuch, den Weltrekord im Aufschlag zu knacken. 15 Spieler versuchten sich daran, doch keiner kam an die 128 km/h von Jan-Henrik Grote heran.

Bevor Tournament-Director Jörg von der Heide, der ganz souverän durch das Turnier geführt hatte, und Turnierdirektor Torsten Klemm und Vereinsvorsitzender Gerd Stürenberg die Pokale und Plaketten an die Sieger und Platzierten überreichten, meldete sich der Team-Kapitän der Kölner Truppe, Wolfgang Schwartmann zu Wort. Er lobte die Organisation, die Anlage und die Gastfreundschaft des Ankumer Tennisvereins und versprach, in Köln ein ähnliches Turnier zu initiieren. Dazu lud er schon jetzt alle Bratpfannenfreunde ein und hofft, dass recht viele von ihnen dann auch in Köln dabei sein werden.


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