Treffen im Rosenkranzgarten Offenes Singen der Heimatfreunde in Rieste

Von Holger Schulze

Auch mit einer App vom Smartphone aus lässt sich ein gemischter Chor anstimmen. So geschehen beim Offenen Singen des Kreisheimatbundes auf Lage, bei dem Manfred Kalmlage (stehend) mit der Technik von heute die Tonhöhe der Lieder von gestern vorgab. Foto: Holger SchulzeAuch mit einer App vom Smartphone aus lässt sich ein gemischter Chor anstimmen. So geschehen beim Offenen Singen des Kreisheimatbundes auf Lage, bei dem Manfred Kalmlage (stehend) mit der Technik von heute die Tonhöhe der Lieder von gestern vorgab. Foto: Holger Schulze

Rieste. Das „Offene Singen des Kreisheimatbundes“ fand in diesem Jahr auf Lage im Rosenkranzgarten hinter der Alten Küsterei statt. Manfred Kalmlage hatte das musikalische Treffen am Sonntagnachmittag organisiert und gab auch die Anfangstöne mittels einer App vor.

Im Idealfall mit Unterstützung der jeweiligen Heimatvereine und der örtlichen Chöre findet dieses Singen an wechselnden Orten im Altkreis Bersenbrück statt. Denn die Pflege der Volks- und Wanderlieder gehört nach der Satzung des Kreisheimatbundes zu dessen Aufgaben, wie Franz Buitmann, der Vorsitzende des KHB, bei der Begrüßung wissen ließ. Dabei sind die Organisatoren darauf bedacht, die Veranstaltung mit einer geselligen Einkehrmöglichkeit zu verbinden und so erwartete die Sänger auch noch eine Kaffeetafel in der Alten Küsterei.

Ins Leben gerufen worden ist das Offene Singen vor rund 40 Jahren von Udo Hafferkamp aus Berge, der aus einem Urlaub auf Langeoog das Dünensingen miterlebt und die Idee mitgebracht hatte. Viele Jahre lang begleitete er mit seinem Bruder, ausgestattet mit Gitarre und Akkordeon, den sich in jedem Jahr neu bildenden Chor der Heimatfreunde.

Ohne Instrumente

Instrumente waren am Sonntag auf Lage allerdings nicht dabei. Doch Bürgermeister Sebastian Hüdepohl, der auch im Männergesangsverein von Rieste mitsingt, unterstützte das Singen mit seiner chorerprobten Stimme und bewarb außerdem in seiner Begrüßung der rund 50 Heimatfreunde den Rosenkranzgarten als den „kulturellen Mittelpunkt von Rieste“.

Nach dem auch noch Alfred Richter als Vorsitzender des Heimatvereins Rieste die Gäste willkommen geheißen hatte, wurde schließlich mittels Smartphone von Manfred Kalmlage die Tonhöhe vorgegeben und los ging es mit allseits bekannten Liedern wie „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“, „Im schönen Wiesengrunde“, „Wir versaufen unser Oma ihr klein Häuschen“ oder „Wir lieben die Stürme“.


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