Beliebt und berühmt Reggae Jam im Klostergarten in Bersenbrück

Von Thomas Wübker

Reggae-Größen kommen von Freitag bis Sonntag nach Bersenbrück. Im vergangenen Jahr war Ky-Mani Marley beim Reggae Jam. Foto: André HavergoReggae-Größen kommen von Freitag bis Sonntag nach Bersenbrück. Im vergangenen Jahr war Ky-Mani Marley beim Reggae Jam. Foto: André Havergo

Bersenbrück. Eine kleine jamaikanische Kolonie bildet sich seit 25 Jahren in Bersenbrück beim Reggae Jam. In diesem Jahr findet das beliebte Festival im Klostergarten vom Freitag, 3. August, bis Sonntag, 5. August, statt.

Das Reggae Jam hat Bersenbrück in Deutschland und über seine Grenzen hinaus bekannt gemacht. Dies ist dem Einsatz von Bernd Lagemann alias Sheriff zu verdanken. Er hat 1994 zum ersten Mal ein Reggae-Festival in der Samtgemeinde veranstaltet und ist dabei geblieben. Nach und nach hat er durch Reisen nach Jamaika seine Kontakte in die dortige Reggae-Szene vertieft und erweitert. So ist es ihm gelungen, namhafte Künstler wie Shaggy, Dawn Penn, Chaka Demus & Pliers, Toots & The Maytals, aber auch Steel Pulse oder Ali Campbell von UB40 nach Bersenbrück zu holen.

Die Fülle der großen Namen, die Qualität der Künstler, deren Namen nicht so bekannt sind, und die idyllische Lage im und um den Klostergarten haben das Reggae Jam zu einem der beliebtesten Festivals Deutschlands gemacht. Im vergangenen Jahr wurde es von den Lesern des Musik-Magazins „Riddim“ zum zehnten Mal zum besten Festival gewählt.

Unter den zahlreichen Künstlern, die in diesem Jahr bei Reggae Jam auftreten sind, wieder bekannte und unbekannte Namen. Sly & Robbie haben etliche Stars wie Mick Jagger, Grace Jones und viele andere begleitet. Die „Riddim Twins“, wie sie genannt werden, bilden in Bersenbrück Rhythmusteppiche für Bitty McLean und Johnny Osbourne.

Der Name The Mighty Diamonds ist außerhalb der Reggae-Szene nicht weltberühmt, aber ihr Hit „Pass the Kouchie“. Der wurde von der jungen Band Musical Youth als „Pass the Dutchie“ gecovert und ein Riesenhit. Das Trio wurde 1969 in der jamaikanischen Hauptstadt Kingston gegründet.




Der Nachname Tosh ist nicht nur in Reggae-Kreisen bekannt. Peter Tosh gehört neben Bob Marley zu den Legenden des Genres. Sein Sohn Andrew macht nun seine Aufwartung in Bersenbrück.

Reggae Jam, Klosterpark, Bersenbrück, Fr., 3. 8., bis So., 5. 8., Eintritt: 75 Euro, Infos und Tickets unter https://www.reggaejam.de/home/.

Einen Mix mit den Künstlern des Reggae Jam 2018 gibt es hier: https://soundcloud.com/reggaejam/reggae-jam-2018-official-artist-mix-blessed-love-sound-x-sensi-movement 


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