Freiluftkino bei Brummer-Bange Sommerflimmern gastiert zum ersten Mal in Ankum

Von Burkhard Dräger

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bdr Ankum. Zum ersten Mal hat der Bioland-Hof Brummer-Bange in Ankum zum „Sommerflimmern – Kino auf dem Lande“ eingeladen. Der Landschaftsverband Osnabrücker Land veranstaltet die Reihe schon seit Jahren, immer an verschiedenen Orten in der Region.

Nahezu 400 Besucher fanden den Weg zum Bioland-Hof Brummer-Bange, übrigens Zufahrt und Parkmöglichkeiten bestens organisiert von der Freiwilligen Feuerwehr Ankum, um bei diesem Event mit Hofbesichtigung, Verkostung von Bio-Produkten und der anschließenden Filmvorführung mit dabei zu sein.

Ob Bratwurst, Bauernstuten, Schwarzbrotecken, Käse, Säfte, Wein oder Bier (auch alkoholfrei), alles auf der Schlemmermeile stand unter der Prämisse Bio. Auch gefülltes Fladenbrot und Popcorn für die Kinder wurde angeboten, bei strahlendem Wetter natürlich auch Eis. Besucher aller Altersklassen, vom Kleinkind bis zum gesetzten Alter, griffen kräftig zu, genossen die leckeren Bio-Produkte und fanden sich hier und da zu einem gemütlichen Plausch.

Mit Hofbesichtigung und Schlemmermeile

Rief dann aber Detert Brummer-Bange zur Hofbesichtigung, dann setzte sich eine beachtliche Menge in Bewegung, um von ihm über die auf dem Hof praktizierte offene Rindviehhaltung, die Aufzucht von Schweinen in offenen Kleingruppen oder über die gemeinsame Haltung von Hennen und Hähnen im „Hühnerparadies“ zu informieren. Dabei nimmt er gern in Kauf, dass seine freilaufenden „glücklichen Hühner“ eine um zehn bis fünfzehn Prozent geringere Legeleistung erbringen. „Die Qualität des Fleisches und der Eier ist mir dabei viel wichtiger“, meinte er dazu.

Bevor dann der Film „ Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück “ begann, begrüßten Maria und Detert Brummer-Bange die vielen Gäste, bedankten sich bei den Helfern, die dieses Event erst möglich gemacht hatten, und zeigten sich überwältigt von dem großen Zuspruch der Besucher.

Geschichte einer Einsiedlerfamilie

Auch Gabriele Janz vom Landschaftsverband Osnabrücker Land und Holger Tepe von der Film- und Bildungsinitiative Osnabrüc k waren begeistert und dankten der Stiftung der Sparkassen, der Gemeinde Ankum, dem Kreisheimatbund und dem Land Niedersachsen für ihre Unterstützung, besonders aber den Eheleuten Brummer-Bange, die ihren Hof zur Verfügung gestellt hatten.

Und dann begann der Film mit recht martialischen Szenen aus dem Leben einer Einsiedlerfamilie in den Wäldern Nordamerikas. Hauptfigur Ben Cash hat nur einen Wunsch: Er möchte seine sechs Kinder fernab der Zivilisation erziehen. Doch eines Tages muss sich die Familie den „zivilisierten“ Konventionen stellen. Der Film lebt von der Diskrepanz zwischen naturnahem Aufwachsen der Kinder und der Oberflächlichkeit der modernen Welt.


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