Ferienspaß 2018 Heiße Experimente im Ankumer „H40“

Von Gesa Hustede

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Feuer und Flamme, doch die Hand bleibt unversehrt. Veronika Scherbak führt spannende Experimente vor. Foto: G.HustedeFeuer und Flamme, doch die Hand bleibt unversehrt. Veronika Scherbak führt spannende Experimente vor. Foto: G.Hustede

gehu Ankum. Viele spannende Experimente erlebten jetzt die Ankumer Ferienkinder. Beim Experimentiernachmittag im Jugendtreff „H40“ ging es wortwörtlich heiß her. „Der Geldschein brennt ja ohne zu verbrennen“, staunten die Mädchen und Jungen nicht schlecht. Der Trick? Er war in Alkohol getränkt und nur dieser ist verbrannt, während der Schein ganz blieb.

„Hier geht es heute hauptsächlich um Experimente aus der Alltags-Chemie“, erklärte Veronika Scherbak, die selbst Chemie auf Lehramt studiert hat. In einer Wanne mit Wasser schäumte sie Spülmittel mit Gas auf. Dann tauchte sie ihre Hand unter Wasser und häufte etwas Schaum darauf.

Todesmutig zündete sie den Schaum auf. Puff! ging er in Flammen auf, während die Hand unversehrt bleibt. „Warum passiert der Hand nichts?“, fragte Scherbak. „Das Wasser schützt sie“, riefen die Ferienkinder.

Genau! Während das Gas im Schaum verbrennt, umhüllt das Wasser die Hand wie eine Schutzhülle. „Aber nicht zuhause nachmachen“, warnte Scherbak.

Über bunte Farben, die aus Rotkohl entstehen können, staunten die Ferienkinder ebenfalls nicht schlecht. Nachdem der Rotkohl geschnitten und eingekocht war, bekam jede Gruppe drei Gläser mit der lilafarbenen Flüssigkeit. Ins erste Glas kam ein wenig Essig und siehe da, es wurde pink. Backpulver ließ das zweite Glas glatt übersprudeln.

Und was passierte wohl, als die Mädchen und Jungen in das dritte Glas etwas Zitronensäure hineingaben? Zitronensäure ist sehr sauer, so wie Essig. Daher wurde es ebenfalls pink.

Flasche mit Zaubermittel

Scherbak gab noch ein Zaubermittel in ein Glas. Und plötzlich wurde es grün und gelb. Die Kinder waren verblüfft, wie viele Farben aus ein bisschen Rotkohl entstehen können.

Einige Versuche mussten draußen gemacht werden. Dort konnten die Ferienkinder eine Cola-Fontäne bewundern, die durch ein Pfefferminz-Kaubonbon entstanden ist.

Dann gab es einen lauten Knall: Luftballons, gefüllt mit Kügelchen aus Alufolie, hatte Scherbak über eine Flasche mit ein wenig Zaubermittel gestülpt. Diese haben sich daraufhin aufgepustet und sind schließlich mithilfe einer Wunderkerze geplatzt. „Wow“, entfuhr es den Ferienkindern, die das Experiment aus sicherer Entfernung beobachteten.

„Ich hoffe, ich konnte die Kinder heute etwas für die Naturwissenschaften begeistern“, resümierte Veronika Scherbak am Ende eines spannenden Nachmittages.


Anregungen, Wünsche oder Fragen? E-Mail: ferienspass@ bersenbruecker-kreisblatt.de

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