Ausbildung zum Fachinformatiker Ankumer Technik-Firma setzt auf Zuverlässigkeit

Von Cristina Schwietert

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Zwei angehende Fachinformatiker bei der Arbeit: Milan Hahn (hinten) und Kevin Nürenberg. Foto: Cristina SchwietertZwei angehende Fachinformatiker bei der Arbeit: Milan Hahn (hinten) und Kevin Nürenberg. Foto: Cristina Schwietert

Ankum. Kevin Nürenberg und Milan Hahn lassen sich in der Ankumer Firma Brinkmann & Yamamoto Informationstechnik GmbH zu Fachinformatikern ausbilden. Bericht über ein Treffen mit zwei tiefenentspannt wirkenden, angehenden Fachinformatikern für Systemintegration.

Kevin Nürenberg ist 19 Jahre alt, im zweiten Ausbildungsjahr und kommt aus Fürstenau. Nach seinem Realschulabschluss an der IGS Fürstenau absolvierte Nürenberg eine schulische Qualifikation zum informationstechnischen Assistenten an der BBS in Bersenbrück. „Das Jahr hat mir solide Grundlagen für meine Ausbildung gegeben. So hatte ich einen guten Start. Außerdem habe ich das vierwöchige Pflichtpraktikum schon hier im Betrieb gemacht und habe danach sofort meinen Ausbildungsvertrag bekommen.“

Freiwilliges Praktikum absolviert

Milan Hahn aus Berge ist 20 Jahre alt und im ersten Ausbildungsjahr. Von der IGS Fürstenau bringt er die Fachhochschulreife mit. „Mir ist in der Oberstufe klar geworden, dass ich als Informatiker arbeiten möchte. Das ist definitiv mein Ding. Nach der Schule habe ich hier ein freiwilliges, mehrwöchiges Praktikum gemacht. Ich hatte zuerst überlegt, danach zu studieren, habe die Idee aber erst mal zurückgestellt.“

Früh Verantwortung übernommen

Beide Azubis schätzen die entspannte Atmosphäre bei Brinkmann/Yamamoto: „In kleineren Unternehmen wird man als Auszubildender von Anfang an ernst genommen, wir haben früh Verantwortung bekommen,“ bringt es Milan Hahn auf den Punkt. Der Einsatzbereich der beiden ist breit aufgestellt: Er reicht von Server-Wartung, über Netzwerktechnik bis hin zum Verwalten von Datenbanken. „Für uns ist das hier ein Glücksgriff“, sind sich Nürenberg und Hahn einig. Zur Berufsschule müssen die beiden nach Osnabrück, wo es zwei große Informatikerklassen gibt.

Kein Mangel an Bewerbern

Ihr Ausbilder, Helmut Brinkmann, ist Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik. 1992 gründete er zusammen mit dem Maschinenbautechniker Yasunori Yamamoto die Brinkmann & Yamamoto Informationstechnik GmbH in Ankum. Elf Mitarbeiter hat das Unternehmen, zwei davon sind Auszubildende. Einen Mangel an Bewerbern gibt es nicht. „IT ist in Mode bei jungen Leuten“, sagt Brinkmann. Seine Wünsche an zukünftige Azubis: „ Wer bei uns eine Ausbildung machen möchte, sollte vor allem lernfähig sein und gut in Rechtschreibung. Beim Zeugnis sind mir die Noten nicht so wichtig, ich schaue immer zuerst nach den Kopfnoten: Sozialverhalten, Arbeitsverhalten und Fehltage. Das sagt schon was aus über die Persönlichkeit. Wir brauchen Leute, die zuverlässig, gewissenhaft, und auch im Kundenkontakt angenehm sind. Besondere Vorkenntnisse sind für die Ausbildung zum Fachinformatiker nicht nötig. Dafür machen sie ja die Ausbildung.“


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