Tag des Ehrenamtes Bersenbrück ehrt Georg Welp und Marion Rolwers

Von Miriam Heidemann

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Talger Urgestein und eine vielseitige Frau: Zum Tag des Ehrenamtes würdigt Bersenbrücks Bürgermeistertrio Georg Welp und Marion Rolwers (2. und 3. von von links). Die Ehrung nahmen Johannes Koop, Christian Klütsch und Franz Buitmann vor (von links). Foto: Miriam HeidemannTalger Urgestein und eine vielseitige Frau: Zum Tag des Ehrenamtes würdigt Bersenbrücks Bürgermeistertrio Georg Welp und Marion Rolwers (2. und 3. von von links). Die Ehrung nahmen Johannes Koop, Christian Klütsch und Franz Buitmann vor (von links). Foto: Miriam Heidemann

Bersenbrück Wer früh beginnt, sich ehrenamtlich zu engagieren, hat ein erfülltes Leben vor sich. Dies zeigt der Tag des Ehrenamtes in Bersenbrück, wo Marion Rolwer und Georg Welp für ihr Engagement in der Kommune geehrt wurden.

Zum Tag des Ehrenamtes begrüßte Bersenbrücks Bürgermeister Christian Klütsch Vertreter dieser Institutionen im Heimathaus Feldmühle. Bereits zum 14. Mal bedankt sich die Stadt bei ihren Bürgern mit einer kleinen Feier für deren Beitrag, ohne den in der Kommune vieles nichtrundlaufen würde. Erstmalig fand der im Empfang im gemütlichen Heimathaus Feldmühle statt, begleitet vom Orchester rote Heide.

„Ehrenamtliche Tätigkeit beginnt nicht erst im fortgeschrittenen Lebensalter, sondern häufig bereits in jungen Jahren“, so Klütsch. Das gemeinsame Schaffen mache nicht nur Spaß für den Augenblick, sondern bringe auch persönliche Zufriedenheit und Bestätigung. Als Beispiel stellte er Marion Rolwers vor.

Rolwers war 25 Jahre im Bersenbrücker Tennisverein aktiv und bis 1978 in der Tus-Volleyballmanschaft bis zur Bezirksliga. Sie machte ihren Lehrschein bei der DLRG, bestritt Schwimmwettkämpe und war Mitglied der Wasserballmannschaft. Später gab sie beim TuS Aerobic-Kurse. Als Fußballerin spielt sie seit ihrem 20. Lebensjahr beim TuS Bersenbrück, wechselt 20 Jahre später zur Damenmannschaft des FC Talge, die sie zwei Jahrzehnte als „Mutti der Truppe“ zusammenhielt. Zu den größten Erfolgen zählte der Aufstieg in die Bezirksliga unter Trainer Georg Welp 2004.

„Immer zur Stelle„

Auch das Kegeln gehört zu Rolwers Leidenschaften. Im Kegelausschuss der Stadt organisiert sie mit zwei Mitstreitern die Stadtmeisterschaften. Vier Jahre lang war sie außerdem stellvertretende Vorsitzen des Jugendtreffs im Jugend- und Bildungshaus an der Bleiche und auch bei der Bersenbrücker Tafel ist Rolwers regelmäßig dabei. 2012 war sie bei der Gründung des Multikulturellen-Frauentreffs dabei, der den „Garten der Nationen“ schuf. „Du bist ein Vorbild für ehrenamtliches Engagement in unserer Stadt“, bedankte sich Klütsch bei Rolwers, die auch gern malt und im Frühjahr Bilder im Bersenbrücker Rathaus in der Reihe „Kunst im Ruhestand“ ausstellte.

Für seine Tätigkeit im Schützenbund Talge-Langen wurde Georg Welp geehrt. „Es bestätigt sich stets aufs Neue, dass Menschen, die sich ehrenamtlich einsetzen, so viel Spaß und Freude an ihren Aufgaben finden“, so Klütsch. Welp stand von 2003 bis 2018 dem Schützenbund 15 Jahre lang als Präsident vor. In dieser Zeit trieb der Schützenbund den Ausbau seiner malerisch gelegenen Anlagen auf dem Schützenplatz in Talge maßgeblich voran. Dazu zählt eine Umgestaltung im Rahmen der Dorferneuerung, die Erneuerung der Adlerstände und der Umbau des Radspeichers. Das Jubelschützenfest zur 125-Jahr-Feier des Schützenbundes 2014 meisterte Welp mit organisatorischem Geschick und großer Begeisterung. „Vor der Arbeit hast du nie gescheut. Wann und wo immer du gebracht wirst, du bist zur Stelle“, wusste Klütsch über Georg „Schorse“ Welp zu berichten.

Wie schon angedeutet, trainierte Welp auch lange die Damenmannschaft des FC Talge und führte sie bis zum Meisterteitel in der Bezirksklasse. Entertainer Jan Willem widmete diesem Erfolg einen Song. Auch an der Gründung eines Fördervereins für den FC Talge beteiligte Welp sich, fügte Klütsch hinzu.

„Macht bitte weiter so,“ bedankte sich Klütsch bei allen Vereinen und Verbänden für ihr Engagement, welches die Stadt so lebendig und lebenswert mache.


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