Entlassfeier 120 Abiturienten verlassen das Gymnasium Bersenbrück

Von Franz Buitmann

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Für besondere Leistungen ehrte Karl-Heinz Schnebel (Neunter von links), Vorsitzender des Vereins der Ehemaligen und Freunde der Schule, im Beisein von Schulleiter Falk Kuntze (Dritter von links), der Geistlichen und der Festredner einige Abiturienten. Foto: Franz BuitmannFür besondere Leistungen ehrte Karl-Heinz Schnebel (Neunter von links), Vorsitzender des Vereins der Ehemaligen und Freunde der Schule, im Beisein von Schulleiter Falk Kuntze (Dritter von links), der Geistlichen und der Festredner einige Abiturienten. Foto: Franz Buitmann

Bersenbrück. 120 Abiturienten des Gymnasiums Bersenbrück konnte Schulleiter Falk Kuntze in einer Feierstunde in der Aula das Zeugnis der Reife überreichen. „Handelt mit positivem Impuls, Handeln ist immer besser als nicht Handeln. Lasst euch nicht entmutigen, denkt an den Wirkungsgrad eures Handelns, euer Leben ist kostbar und begrenzt“, gab der Schulleiter den bisherigen Schülern mit auf den Weg in einen neuen Lebensabschnitt.

Eingeleitet wurde die Abiturfeier mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrer Jan Wilhelm Witte von der katholischen und Pastor Jürgen Kuhlmann von der evangelischen Kirchengemeinde Bersenbrück. Einige Abiturienten hatten den Gottesdienst mit vorbereitet, Hermann-Josef Suelmann begleitete am Klavier.

Mut zur Zukunft gefragt

Für den Schulträger Landkreis Osnabrück gratulierte Kreisrat Matthias Selle. Es gelte nun, sich nicht „auf den Lorbeeren“ auszuruhen, sondern die sich jetzt bietenden Chancen zu nutzen, der augenblickliche Arbeitsmarkt suche händeringend nach jungen Leuten. Auch der Landkreis als starker Wirtschaftsstandort biete viele Möglichkeiten, sei es im Studium oder in der Ausbildung. Rainer Spiering, SPD-Bundestagsabgeordneter, ließ Erinnerungen aus der eigenen Schulzeit aufleben, für die heutige Abiturientia böten sich viele Möglichkeiten, auf dem von der Schule vermittelten Gerüst aufzubauen und ihren Weg zu finden. Mut zur Zukunft sei nun gefragt, Vertrauen in die eigene Kraft sei ein guter Ratgeber. „Wagt Demokratie“, rufe er als Politiker den Schulabgängern zu, das Land brauche Menschen, die kritisch aber auch konstruktiv das Land mitgestalten, die Freiheit müsse immer wieder erkämpft werden.

Den eigenen Weg suchen

Elternvertreterin Carolina Tilgner-Eichhorn blickte auf die Schulzeit der Abiturientia im Gymnasium zurück, der Jahrgang sei am Ende wie eine große Familie gewesen und habe sich gut verstanden. Jahrgangsvertreter Florian Krasniq schloss sich dem Dank an Schule und Eltern an. In der Schule habe man systematisches Analysieren gelernt, nun gelte es, in der Praxis das Gelernte anzuwenden. „Man geht als andere Menschen und muss nun seinen eigenen Weg suchen“, sagte er.

Abiturschnitt liegt bei 2,7

Schulleiter Kuntze stellte mit Blick auf die Zukunft der Abiturientia fest, es reiche nicht, Fehler anderer nur festzustellen. „Überall kommt es auf den eigenen Beitrag an, um etwas besser zu machen“, sagte er. Wer nicht handle, könne nicht gewinnen, das eigene Handeln geschehe in einem gesellschaftlichen Rahmen. „Wenn jeder die Verantwortung, die er hat, in vollem Umfang wahrnimmt, die Verantwortlichkeit nicht im Nebel der Zuständigkeiten verschwindet, ist effizientes Handeln möglich“, riet Kuntze.

Der Schnitt des diesjährigen Abiturs liegt laut Schulleiter bei 2,7. Für den Bereich der Naturwissenschaften wurden Julian Brinkmann und Gereon Rabenstein für Physik, Colin Oberschmidt für Chemie und Luca Schulte für den Bereich Mathematik besonders geehrt.

Ehrung für besondere Leistungen

Der Vorsitzende des Vereins der Ehemaligen und Freunde des Gymnasiums Bersenbrück, Karl-Heinz Schnebel, ehrte für besondere Leistungen die Abiturienten Julian Brinkmann (Bersenbrück), Johannes Hedemann (Alfhausen), Leonard Hedemann (Alfhausen), Luca Schulte (Eggermühlen), und Lukas Rauf (Bersenbrück).

Die Bigband des Gymnasiums unter der Leitung von Jeniffer Kock begleitete die Abiturfeier in beeindruckender Weise, Solisten waren Jeniffer Mbossa, Johannes Hedemann und Rike Felker.


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