„Tag der Ehrungen“ Ankum: August-Benninghaus-Preis für Gabriele Balgenort

Von Burkhard Dräger und Martin Schmitz


Ankum Gabriele Balgenort wurde mit August-Benninghaus-Preis ausgezeichnet. Die Leiterin der August-Benninghaus-Schule in Ankum erhielt den Preis „für ihre vorbildliche pädagogische Arbeit“, wie Hermann Rieke-Benninghaus vom Freundeskreis P. August Benninghaus SJ bei der Überreichung erklärte.

Gabriele Balgenort Der Freundeskreis bemüht sich um das Andenken des Priesters, der aus Ankum-Druchhorn stammt und als Kind eine Vorgängerschule der August-Benninghaus-Schule besuchte. Der Jesuit ist bekannt für seine unbeugsam-kritische Haltung gegenüber dem Nationalsozialismus, er starb im Konzentrationslager Dachau.

In einem bemerkenswerten innerschulischen Kommunikationsprozess unter der Ägide Balgenorts entschloss sich die Schule, den katholischen Märtyrer zu ihrem Namenspatron zu machen. Er wurde für sie eine ökumenische Identifikationsfigur, die für Zivilcourage steht und den Mut, zu seinen Überzeugungen zu stehen. August Benninghaus spielt eine feste Rolle im Leben der Schule, die sich den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erwarb und gerade ihr 150-jähriges Bestehen feiert.

170 Schüler ausgezeichnet

Die Übergabe fand statt am Mittwoch statt, dem „Tag der Ehrungen“, an dem 170 Schüler ausgezeichnet wurden für Leistungen und Engagement innerhalb und außerhalb der Oberschule. Moderatorin Tina Weßling zeichnete unter anderem Busbegleiter aus, Buspaten und Streitschlichter.

Fünf Jahre haben sich Marius Kröger, Lena Hörnschemeyer, Evelyn Klassen, Friedrich Wietmeyer und Laurin Wesselkamp als Schülervertreter engagiert. Wie sie verlassen auch die Lehrerinnen Elisabeth Nieberg und Astrid Kalbas zum Sommer die Schule und wurden mit viel Lob verabschiedet. bdr/ms