Dauerinstallation? Lichtspektakel begeistert Ankumer noch immer

Von Thomas Oeverhaus


Ankum. Mit einer spektakulären Lichtinstallation bereicherte Marc Austermühle das Ankumer Dorffest. Nun gibt es Überlegungen, die Marktbögen mit dem Kunstlicht des Nortrupers dauerhaft in Szene zu setzen.

Die Gaugerichts- und Markttage zu Ankum am vergangenen Wochenende liegen schon ein paar Tage zurück, aber die spektakuläre Beleuchtung der Marktbögen sowie des Artländer Doms ist bei vielen Gästen des Festes und auch unter den Ankumern immer noch in aller Munde.

„Wunderbar, so was haben wir noch nicht gesehen. Einfach genial.“ So oder ähnlich lauteten die Kommentare vieler Besucher, als Marc Austermühle und sein Team vom Veranstaltungsservice „Musikus“ am Samstagabend Ankums Nationalmonument in violette Lichttöne tauchte, die Kirche St. Nikolaus mit ihrem trutzigen Turm und den Marktbögen davor.

„Rasch ausloten“

Das Organisationsteam der Gaugerichts- und Markttage holte den Nortruper nach Ankum. „Den Kirchturm in Ankum und die nähere Umgebung mit Lichttechnik in Szene zu setzen, das hatten wir immer schon mal vor“, sagt Austermühle.

Auch Ankums Bürgermeister Detert Brummer-Bange ließ sich bei seinem abendlichen Bummel über die Festmeile von der Ausleuchtung begeistern. „Ich wurde von vielen Leuten angesprochen, ob man nicht Teile dieser tollen Lichttechnik auf Dauer im Dorf installieren kann, beispielsweise im Bereich der Marktbögen“, war vom Ankumer Bürgermeister zu erfahren: „Wir werden als Gemeinde rasch ausloten, ob und wie das realisierbar ist.“

Auf jeden Fall hätten Austermühle und sein Team nicht nur ein tolles Glanzlicht für das Dorffest geschaffen, sondern vielleicht auch eine Initialzündung für die Verschönerung der Ankumer Ortsmitte geliefert, so Brummer-Bange.


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