Schranken blieben unten Sonderfahrt von Bersenbrück zum Ankumer Dorffest

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rr/jp/anl Bersenbrück/ Ankum. Der rote Teppich erwartete die Bahnreisenden, die am Sonntag von Bersenbrück nach Ankum fuhren, am Ankumer Bahnhof.

Bis zu 84 Personen hätte die Weser Ems Eisenbahn auf einer Tour nach Ankum befördern können, bei dem schönen Wetter waren aber wohl viele aufs Rad umgestiegen.

Angebot vorstellen

Die sechsjährige Jule und die vierjährige Leni nutzten aber trotzdem die Möglichkeit, mit Oma und Opa mit dem Zug von Ankum nach Bersenbrück zu fahren. „Und in Bersenbrück fahren wir wieder zurück“, stellte Jule die weitere Tagesplanung auch gleich klar. Daniel Wolting von der Weser Ems Eisenbahn war mit der Resonanz so weit zufrieden. „Uns geht es in erster Linie darum, den Wagen und unser Angebot vorzustellen und das ist uns geglückt“, so seine Aussage. So wie sie am Sonntag die Bersenbrücker fuhren, wollen die Eisenbahner im September die Ankumer zum Kartoffelmarkt in Bersenbrück bringen.

Die Stimmung bei Personal und Mitfahrenden war locker und entspannt und wer bei der Probefahrt Lust bekommen hat, länger unterwegs zu sein, der kann beispielsweise am 17. Juni von Ankum aus zur Landesgartenschau nach Bad Iburg fahren oder am 24. Juni nach Norderney.

Tücken der Technik

Ewald Beelmann, Geschäftsführer der kleinster Eisenbahngesellschaft Deutschlands, musste am Sonntag mit den Tücken der Technik kämpfen. War bei der Generalprobe noch alles problemlos über die Bühne gegangen, so blieben nach der Durchfahrt des Sonderzuges am Übergang Otto-Hahn-Straße die Schranken unten, und es gab Dauer-Rot für die Autofahrer. „Schrankenwärter“ Beelmann gelang es nach längeren Telefonaten doch, den „Reset“-Knopf zu betätigen, damit neben dem Bahn- auch der Autoverkehr ohne Einschränkungen wieder rollen konnte.


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