Gartenstraße gesperrt Lkw-Verkehr in der Alfhausener Bahnhofstraße

Von Martin Schmitz

Die Gartenstraße in Alfhausen ist für dringende Kanalbauarbeiten gesperrt. Deshalb muss der Bauverkehr zum Neubaugebiet Bahnhofsesch durch die Bahnhofstraße. Foto: Horst SchwitallaDie Gartenstraße in Alfhausen ist für dringende Kanalbauarbeiten gesperrt. Deshalb muss der Bauverkehr zum Neubaugebiet Bahnhofsesch durch die Bahnhofstraße. Foto: Horst Schwitalla

Alfhausen. Eigentlich sollte die Bahnhofstraße für Lkw-Verkehr ins neue Baugebiet Bahnhofsesch in Alfhausen gesperrt bleiben. Die Gemeinde musste sie nun aber öffnen, weil die Gartenstraße als Zufahrt ausfällt.

Dies berichtete Stefan Winter von der Verwaltung in der Sitzung des Planungs-, Wirtschafts- und Fremdenverkehrsausschusses am Dienstag. In der Gartenstraße muss das Kanalsystem erneuert werden. Das sollte eigentlich im Zuge eines Endausbaus der Straße passieren, wenn der Siedlungsbau weitgehend abgeschlossen ist. Weil die Rohre stark angegriffen sind, muss der Austausch vorgezogen werden.

Der Ausschuss bedauert die Belastung, die der Baustellenverkehr für die Anlieger der Bahnhofstraße mit sich bringt. Sein Vorsitzender Richard Kock (Bürgerliste Alfhausen) regte an, die Verwaltung möge die Anlieger schriftlich informieren.

Von den 40 Bauplätzen auf dem Bahnhofsesch seien 23 bereits verkauft, berichtet Winter. Zehn stünden kurz vor dem Verkauf, sieben seien noch zu haben.

Erweiterung Gewerbegebiet

Neue Gewerbeflächen ließen sich in Alfhausen kurzfristig wohl nur auf dem Waller Esch hinzugewinnen, erklärte Bürgermeisterin Agnes Droste (CDU) am Dienstag in einer Sitzung des Planungs-, Wirtschafts- und Fremdenverkehrsausschusses. Potenzielle Flächen gebe es zwar auch östlich des Gewerbegebietes an der Heeker Straße und an der B 68 in Thiene. In Heeke sei die Fläche aber in der Hand vieler Besitzer und sei wohl nur schwierig zu bekommen. Thiene sei ebenfalls problematisch.

Am Waller Esch nördlich des Dorfes und westlich der Bundesstraße hingegen wolle die Gemeinde ein Regenrückhaltebecken aufgeben und plane ein neues, das auch Schutz gegen das Hochwasser eines Baches dort bieten solle. Dadurch stünden Flächen zur Verfügung, die Gemeinde verhandle über den Kauf einer weiteren Fläche. Ein ansässiges Unternehmen habe Interesse an Erweiterungsflächen gezeigt. Die Gemeinde hoffe, sie in einem Zeitrahmen von zwei Jahren zur Verfügung stellen zu können.