Wirte gehen in den Ruhestand Das „Eggerstübchen“ in Eggermühlen schließt

Von Gabriele Grund

Nach 15 Jahren schließen Hilde und Günther Kirchner das Eggerstübchen. Foto: Georg GeersNach 15 Jahren schließen Hilde und Günther Kirchner das Eggerstübchen. Foto: Georg Geers

Eggermühlen. Am 31. Mai 2018 schließt das Bistro-Café „Eggerstübchen“ in Eggermühlen seine Pforten. Die Wirtsleute Hilde und Günther Kirchner verabschieden sich nach 15 Jahren in den Ruhestand.

Als lauschiges Plätzchen am von-Boeselager-Platz in Eggermühlen war das „Eggerstübchen“ seit mehr als 20 Jahren beliebter Treffpunkt für Familienfeiern, Kaffeetafeln oder für ein Feierabendbier. Am 31. Mai 2018 schließt das Bistro-Café seine Pforten. Hilde und Günther Kirchner wechseln vom unterhaltsamen Wirteleben in den Ruhestand.

„Gast sein – und sich wohlfühlen in gediegener Atmosphäre.“ Diesen selbst gewählten Slogan hatten sich die Kirchners im Mai 2003 auf die Fahnen geschrieben, als sie das „Eggerstübchen“ übernahmen. „In all den Jahren hat uns die Arbeit in dem kleinen Lokal immer viel Freude bereitet“, blickt das Paar zurück. Viele Gäste seien in den vergangenen 15 Jahren zu Stammgästen geworden. Andere, die das etwas versteckt liegende Kleinod zwischen Rathaus und Zahnarztpraxis eher zufällig entdeckt hätten, machten Mund zu Mund-Propaganda.

Ob Vereinsfeiern, deftige Grünkohlessen, ob Geburtstag oder Erstkommunion, viele Gäste werden Kirchners „Eggerstübchen“ in guter und wehmütiger Erinnerung behalten. Geschichten und Anekdoten, die in Erinnerung geblieben sind, ja die gab es auch, sagt Hilde Kirchner rückblickend. Da war zum Beispiel das Frühstück für 20 Personen, das der Gastgeber zwar bestellt, aber dann vergessen hatte, seine Gäste auch dazu einzuladen.


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