Gang durch Jamins Garten Gehrde: Wo Unkraut keine Chance hat

Von Sigrid Schüler-Juckenack

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Barbara Jamin-Sassmannhausen (rechts) nahm sich viel Zeit für Gespräche mit ihren Besuchern. Foto: Sigrid SchülerBarbara Jamin-Sassmannhausen (rechts) nahm sich viel Zeit für Gespräche mit ihren Besuchern. Foto: Sigrid Schüler

Gehrde. Ihr Garten ist groß, und nur zu gern fachsimpelt Barbara Jamin-Sassmannshausen mit Gartenliebhabern über Gestaltung, Strauch- und Staudenpflege. Am vergangenen Wochenende hatte die Gärtnerin aus Leidenschaft ihren Garten für Besucher geöffnet.

Mit Buchenhecken ist der Garten in viele Bereiche unterteilt, die alle ihre Besonderheit und ihren eigenen Reiz haben. Beim Gang durch den Garten findet man hinter jeder Hecke und jeder Kurve etwas Neues, und das macht neugierig. Es gibt einen kleinen Teich, der zum Verweilen einlädt, dazu hat die Gärtnerin spezielle Ruheräume eingerichtet: Sitzbänke an geschützten Stellen, eine Weidenlaube, die Schutz vor der Sonne bietet, und einen runden Tisch, an dem man einen Kaffee trinken kann.

Knallbunte Farben mag Barbara Jamin-Sassmannshausen nicht. Man findet blaue, violette und matt rotblühende Blüten in ihrem naturnah angelegten Garten. Kleine Lichtpunkte im Blattgrün setzen die Blüten der Gelbdolde mit zarten Gelbtönen. Ein Highlight jetzt im Frühling: Der Blauregen, der an einem Gerüst geführt einen Weg überwächst.

Buchsbaum nur alle zwei Jahre schneiden

Barbara Jamin-Sassmannshausen hatte ihren Garten an zwei Tagen geöffnet. „Am Samstag sind Leute gekommen, die sonntags keine Zeit haben“, erklärt sie.

Für ihre Besucher nahm sich Jamin-Sassmannshausen viel Zeit. Immer wieder ging sie mit ihnen durch den Garten, gab Tipps zur Pflege und zu den passenden Standorten der verschiedenen Stauden, und sie zeigte ihren Besuchern auch, welche Gartengeräte bei ihr zum Einsatz kommen. Und: Buchsbaum schneidet sie nach eigenen Worten nur alle zwei Jahre. Das reiche nach ihrer Erfahrung aus.

Die Gelbdolde setzt im Garten Lichtpunkte ins Blattgrün. Foto: Sigrid Schüler

Unkraut habe in ihrem Garten inzwischen keine Chance mehr, erklärt die passionierte Gärtnerin, denn der Platz in den Beeten ist besetzt mit Stauden. Barbara Jamin-Sassmannhausen scheint tatsächlich jede Pflanze in ihrem Garten zu kennen, und wenn man mit ihr über den Garten spricht, merkt man ihr die Vorfreude auf die Blüten an, die sich erst in den nächsten Wochen öffnen werden.


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