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Meisterschaften in Quakenbrück Segelflieger in Bersenbrück zu „Außenlandung“ gezwungen

Von Martin Schmitz

Sauber hingekriegt: Wegen fehlender Aufwinde mussten nahe Bersenbrück zwei Segelflieger notlanden. Die Teilnehmer eines Wettbewerbs in Quakenbrück blieben unverletzt. Foto: NWM-TVSauber hingekriegt: Wegen fehlender Aufwinde mussten nahe Bersenbrück zwei Segelflieger notlanden. Die Teilnehmer eines Wettbewerbs in Quakenbrück blieben unverletzt. Foto: NWM-TV

Bersenbrück/Quakenbrück. In Quakenbrück finden gerade die Weser-Ems-Meisterschaften der Segelflieger statt. Doch die Thermik hat ihre Tücken: Zwei Teilnehmer waren am Montagnachmittag gezwungen, mit ihren Flugzeugen nördlich von Bersenbrück notzulanden.

Die Piloten blieben laut Polizei unverletzt, sie brachten ihre Flugzeuge nahezu unbeschadet im Abstand von 40 Minuten auf einem Acker nördlich von Bersenbrück in Hertmann-Lohbeck herunter. Feuerwehr, Rettungswagen und Polizei rückten aus, brauchten aber nicht mehr einzugreifen. Stattdessen gab es Arbeit für die Luftsportfreunde, die ins solchen Fällen mit dem Anhänger anrücken, um ihr Luftgefährt zu bergen. Eine eingespielte Routine.

Solche Sicherheitslandungen, wie die Polizei sie nennt, kommt immer mal wieder vor. Besonders dann, wenn wie jetzt zwar die Frühlingssonne scheint, aber die Aufwinde doch zu wünschen übriglassen, erläutert Heinrich Quint vom Luftsportverein Quakenbrück.

Der Luftsportverein ist gerade Gastgeber der Weser-Ems-Meisterschaften des Deutschen Aero Clubs , zu dem sich Sportler mit etwa 30 Flugzeugen in Quakenbrück eingefunden haben. Seit Freitag laufen die Wertungsflüge.

Üblich seien auf solchen Flügen Strecken von 300 Kilometern. Doch unter den derzeitigen Bedingungen schaffen die Piloten gerade einmal 120 Kilometer, sagt Quint, ehemaliger Vorsitzender des Vereins, der die Ergebnisse des Wettbewerbes auswertet. Wie die Münsterländische Tageszeitung meldet, mussten am Samstag bereits zwei Wettbewerbsteilnehmer im Landkreis Cloppenburg notlanden. Es könne durchaus sein, dass in den kommenden Tagen weitere Piloten Flüge abbrechen müssten, erklärt Quint. Vorzugsweise wie die in Bersenbrück, die vor der Stadt landeten, um Schlimmeres zu vermeiden.