Der „weltschönste Beruf“ Fachtagung der Niedersächsischen Friseurinnung in Ankum

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Die Holzskulptur zum Thema „Friseur“, die sonst im Friseurgeschäft von Adolf Höveler (links) steht, durfte auf dem Gruppenfoto von Landesinnungsmeisterin Manuela Härtelt-Dören (Siebte von links) und ihrem Team bei der Tagung des Niedersächsischen Innungsverbandes des Friseurhandwerks nicht fehlen. Foto: Peter SelterDie Holzskulptur zum Thema „Friseur“, die sonst im Friseurgeschäft von Adolf Höveler (links) steht, durfte auf dem Gruppenfoto von Landesinnungsmeisterin Manuela Härtelt-Dören (Siebte von links) und ihrem Team bei der Tagung des Niedersächsischen Innungsverbandes des Friseurhandwerks nicht fehlen. Foto: Peter Selter

Ankum. Natürlich, dynamisch und kraftvoll sollen die aktuellen Haarschnitte und Frisuren sein. Da waren sich die gut 60 Teilnehmer der Frühjahrstagung des Landesinnungsverbandes des Niedersächsischen Friseurhandwerks einig. Zwei Tage drehte sich im See- und Sporthotel Ankum alles rund um den Friseurberuf und die Mode auf dem Kopf.

„Pure & Futuristic“ laute die Devise der aktuellen Trendkollektion des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks, erklärte Art-Director Michael Zimenga. Aufgabe der Innungsvertreter sei es, diese Looks an die einzelnen Betriebe weiterzugeben. Darum kümmere sich gezielt ein Fachbeirat des Innungsverbandes.

Aber auch Themen rund um die Berufsausbildung, Ausbildungsvergütungen, Gesellenlöhne oder Fragen der Umwelt und der Gesundheit im Beruf standen auf der Tagesordnung der Fachtagung. „Gerade in Westdeutschland sind die Ausbildungsvergütungen mittlerweile auf einem Level, dass sie sich mit anderen Ausbildungsberufen messen können“, betonte Landesinnungsmeisterin Manuela Härtelt-Dören. Der Fachkräftemangel sei auch in der Friseurbranche sehr präsent, stellten die Innungsvertreter fest. Zudem werde es immer schwieriger, qualifizierte Auszubildende zu finden. Daher sei es für die Innungen dauerhaft wichtig, Werbung für den Beruf zu machen.

„Wir haben einen der weltschönsten Berufe, die es gibt“ betonte Manuela Härtelt-Dören. Die Menschen würden den Friseuren ihr Vertrauen schenken, wenn sie sie so nahe an sich heranließen. Dabei gelte es, die Schönheit des Menschen in den Vordergrund stellen, so die Friseurmeisterin aus Göttingen.

Adolf Höveler, selbstständiger Friseurmeister aus Fürstenau und Obermeister der Friseurinnung Bersenbrück, hatte die zweitägige Veranstaltung zusammen mit seiner Stellvertreterin Manuela Klausing nach Ankum geholt und organisiert. „Die Teilnehmer sind hochzufrieden mit den aktuellen Inhalten und dem Ablauf der Tagung hier in Ankum“, hob Manuela Härtelt-Dören hervor.

Für ihre langjährige ehrenamtliche Tätigkeit in den Innungen auf Landeseben und teilweise auch auf Bundesebene wurden Heinrich Michael aus Georgsmarienhütte, Jörn Krüger aus Peine und Adolf Höveler mit Ehrennadeln ausgezeichnet.

Und wie umfangreich ist die ehrenamtliche Mitarbeit im Landesinnungsverband? Die Tätigkeit als Art-Director nehme beispielsweise zehn Wochenenden zuzüglich der regelmäßigen Versammlungen in Anspruch, berichtete Michael Zimenga, selbstständiger Friseurmeister aus Osnabrück. Leider hätten die Ehrenamtlichen ebenfalls Nachwuchssorgen. Der Aufwand im Innungsverband mitzuarbeiten sei zwar nicht klein, es mache aber riesig Spaß, in einem guten Team, den Friseurberuf immer weiter zu entwickeln.


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